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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Ermittlungen zum Klinikkauf ausgeweitet

05.12.2015

Wilhelmshaven /Oldenburg In den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen um die Wilhelmshavener Krankenhaus-Zusammenführung sind neue Fragen aufgetreten, die zu einer Ausweitung des Verfahrens geführt haben.

Wie einer Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Freitag der NWZ  mitteilte, wurden nach der Auswertung der von der Stadt Wilhelmshaven zur Verfügung gestellten Unterlagen weitere Papiere zu dem Vorgang angefordert und eine Reihe von Zeugenvernehmungen angeordnet.

Sieben Millionen Euro – einfach verschwunden?, Artikel vom 27.10.2015
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In dem Ermittlungsverfahren geht es um den Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit der Übernahme des katholischen St.-Willehad-Hospitals durch das städtische Reinhard-Nieter-Krankenhaus. Konkret wird die Frage untersucht, ob prominenten Wilhelmshavener Bürgern Kreditrückzahlungen in Höhe von etwa sieben Millionen Euro erlassen wurden.

Die Betroffenen waren geschäftlich am Gesundheitszentrum St. Willehad beteiligt. In einer Strafanzeige wird der Vorwurf erhoben, dass es in dem Wirtschaftsgebilde St. Willehad zur Zeit der Übernahme Verbindlichkeiten in Höhe von etwa elf Millionen Euro gegeben habe. Vier Millionen habe die Stadt für den Kauf des Unternehmens gezahlt, die restlichen Millionen seien dem Trägerverein mit prominenten Wilhelmshavener Bürgern als Mitglieder erlassen worden.

Da alle Beschlüsse in diesem Zusammenhang von den zuständigen Gremien getroffen worden seien, äußerte sich Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) mehrfach „entspannt und gelassen“ gegenüber der NWZ. Am Ende könne nur die Einstellung des Verfahrens stehen.

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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