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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Volksparteien auf der Verliererstraße

27.05.2019

Nordenham /Butjadingen /Stadland Eine Niederlage für die beiden großen Parteien – für die SPD mehr noch als für die CDU: Das ist das Ergebnis der Europawahlen in Nordenham, Butjadingen und Stadland. Klare Gewinner waren in den drei Gemeinden im Kreisnorden die Grünen. Aber auch die FDP und die AfD bekamen Aufwind.

Einen erheblichen Zuwachs verbuchten auch die „Sonstigen“, eine große Zahl von Klein- und Kleinstparteien, von denen einige mehr Stimmen einheimsten als bei Bundes- und Landtagswahlen – wohl auch, weil es bei den Europawahlen keine Fünf-Prozent-Hürde gibt. Auch damit liegt der Kreisnorden im bundesweiten Trend.

In Nordenham fiel die SPD erstmals auf Platz zwei hinter der CDU: Auf sie entfielen nur noch 26 Prozent der Stimmen – minus 13,3 Prozentpunkte oder ein Drittel ihres Anteils –, während die Union auf 26,3 Prozent kam – exakt minus 10 Prozentpunkte. Die Grünen verdreifachten sich in der Industriestadt nahezu von 7,4 auf 20,8 Prozent, die FDP verdoppelte sich von 2,5 auf 5 Prozent. Die AfD und Die Linke legten ebenfalls zu – die AfD von 4,3 auf 8,5 Prozent, Die Linke von 4,0 auf 4,4. Die Wahlbeteiligung stieg von 32,7 auf 48,3 Prozent.

Ihr bestes Ergebnis verzeichnete die SPD im Seniorenzentrum Blexen mit 31,9 Prozent, die CDU in der Gaststätte Kruse mit 36,9 Prozent, die Grünen in der Schule Atens mit 26,1 Prozent und die AfD im Mehrzweckhaus Einswarden mit 13,5 Prozent.

In Stadland verlor die CDU 9,2 Prozentpunkte und landete bei 33,2 Prozent. Die SPD traf es noch härter: minus 10,3 auf 23 Prozent. Die Grünen verdoppelten sich von 8,8 auf 17,4 Prozent und die FDP annähernd von 2,8 auf 5 Prozent, während die AfD von 4,7 auf 7,4 Prozent zulegte.

Die CDU erreichte ihr bestes Ergebnis in der Grundschule Rodenkirchen (Wahllokal 102) mit 36,6 Prozent, die SPD in der Kita Löwenzahn mit 30 Prozent, die Grünen im Dorfgemeinschaftshaus Seefeld mit 22,7 Prozent und die AfD im Dorfgemeinschaftshaus Kleinensiel mit 10,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung stieg von 38,8 auf 54 Prozent.

In Butjadingen sank die Wahlbeteiligung von 65,8 auf 59,9 Prozent – allerdings war diesmal auch keine Bürgermeisterwahl dabei. Für die CDU ging‘s von 45,1 auf 33,7 Prozent bergab, für die SPD von 29,1 auf 21,4. Die Grünen legten massiv zu, von 8,9 auf 19,8 Prozent, die FDP von 3,7 auf 6,4 und die AfD von 5,5 auf 6,6 Prozent.

Die CDU erzielte ihr bestes Ergebnis im Sanitätshaus Auffarth in Burhave mit 46,4 Prozent, die SPD im Butjenter in Waddens mit 25,9 Prozent, die Grünen ebenfalls im Butjenter mit exakt 28 Prozent und die AfD in der Pastorei Tossens mit 8,8 Prozent.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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