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NWZonline.de Region

NRW-Wahl: Das sagen unsere Politiker

16.05.2017

Oldenburger Land Debakel für die SPD, Jubel bei der CDU: Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) ging mit einer herben Wahlschlappe für die Sozialdemokraten einher. Konnte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zunächst für die Sozialdemokraten punkten, ist der Schulz-Effekt mittlerweile völlig verpufft. Wir haben Bundestagsabgeordnete aus dem Oldenburger Land um Einschätzungen zur NRW-Wahl gebeten – und klare Analysen erhalten.

Astrid Grotelüschen (CDU), Wahlkreis Delmenhorst/Wesermarsch/Oldenburg-Land:

„Das Wahlergebnis zeigt eindeutig die Unzufriedenheit der Menschen mit der rot-grünen Landesregierung. Ich denke nicht, dass das Wahlergebnis eins zu eins auf die Bundestagswahl zu übertragen ist. Ich werde daher in meinem Wahlkreis, wie bisher auch, unermüdlich unterwegs sein und mich in Berlin engagieren, um möglichst viel für unsere Bürger zu erreichen und um zu einem Wahlsieg der CDU im Bund beizutragen.“

Stephan Albani (CDU), Wahlkreis Oldenburg/Ammerland:

„Ich werte den Wählerzuspruch als deutliches Zeichen dafür, dass die Menschen eine Partei ernst nehmen, wenn diese Themen wie beispielsweise Sicherheit – äußere, innere und soziale – in Ruhe und konzeptionell angeht und dann auch tatsächlich Konzepte vorlegt. Sachorientierte Arbeit wie die der CDU wird vom Wähler belohnt.“

Dennis Rohde (SPD), Wahlkreis Oldenburg/Ammerland:

„Das Ergebnis der Landtagswahl in NRW hat wehgetan. Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir leisten im Bund sehr gute Arbeit und haben gezeigt, dass die SPD in dieser Großen Koalition der Motor ist. Wir haben einen exzellenten Kandidaten und Ende Juni werden wir zeigen, dass wir im Bund auch die richtigen Themen kennen und die besseren Lösungen haben.“

Barbara Woltmann (CDU), Wahlkreis Oldenburg/Ammerland:

„Der Erfolg ist ein Erfolg der CDU-Arbeit, aber auch einer von Kanzlerin Angela Merkel. Für mich ist diese ,kleine Bundestagswahl’ eine gute Ausgangsposition, bei der Bundestagswahl im September erfolgreich zu sein. Ich hoffe für den September auf ein so gutes Wahlergebnis im Wahlkreis wie vor vier Jahren.“

Peter Meiwald (Grüne), Wahlkreis Oldenburg/Ammerland:

„Der Wahlausgang in NRW ist eine sehr bedauerliche Niederlage für uns Grüne. Es macht mir wirklich Sorgen, dass der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen, also unsere grünen Kernthemen, in der aktuell aufgewühlten politischen Landschaft kaum Wahrnehmung finden. Und doch bin ich überzeugt, dass die Grünen bei der Bundestagswahl das Ruder noch herumreißen können – sollte es uns gelingen, die Menschen durch populistisches Getöse und Angstmacherei hindurch zu erreichen“.

Susanne Mittag (SPD), Wahlkreis Delmenhorst/Wesermarsch/Oldenburg-Land:

„Wir sind nicht aus der Spur, wie manche behaupten. Die Bundespolitik hat bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen auf ausdrücklichen Wunsch der dortigen SPD-Führung nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Niemand hat erwarten können, dass die SPD nach der Wahl von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten acht Monate lang Wahlkampf führt. Es wurde immer gesagt, dass es erst nach den Landtagswahlen losgeht.“

Rainer Hajek (CDU/Bockhorn), Wahlkreis Aurich/Emden:

„Die Regierungsbilanz von Rot-Grün – egal ob Innere Sicherheit, Infrastruktur oder Bildung – war verheerend. Armin Laschet hat sich nicht gedrückt, sondern genau hier seine Schwerpunkte gesetzt. Die Menschen wussten: Deutschland ist eine Insel des Wohlstandes in Europa – und genau diesen wirtschaftlichen Aufschwung und diese Stabilität haben die Menschen nun auch für NRW gewählt. Als Landesvorsitzender der Senioren-Union ist es für mich besonders erfreulich, dass 42 Prozent der Wählerinnen und Wähler über 60 Jahren die CDU gewählt haben. Das ist ein wichtiges Fundament für die anstehenden Bundestagswahlen.“

Karin Evers-Meyer (SPD), Wahlkreis Friesland/Wilhelmshaven/Wittmund:

„Gestern war ein bitterer Tag für uns. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Hannelore Kraft, die im Moment der Niederlage die Verantwortung übernommen und der SPD in NRW die Chance auf einen Neuanfang geebnet hat. Ab heute liegt unser Fokus allein auf dem Bundestagswahlkampf. So wie wir uns vom zwischenzeitlichen Umfragehoch nicht blenden lassen haben, werden uns auch die zurückliegenden Niederlagen nicht aus der Bahn werfen. Wir werden mit unserem Wahlprogramm jetzt unser Profil schärfen und eine klare sozialdemokratische Alternative zur Union formulieren.“

Hans-Werner Kammer (CDU), Wahlkreis Friesland/Wilhelmshaven/Wittmund:

„Das Ergebnis aus NRW ist toll für die Kollegen zwischen Rhein und Ruhr. Es zeigt uns, dass es nicht reicht, nur über Gerechtigkeit im Sinne von Umverteilung zu sprechen. Es zeigt uns auch, dass die Menschen ernst genommen und mit einbezogen werden wollen. Politik hat die Aufgabe, zum Wohle der Bürger Perspektiven zu schaffen. Stattdessen wird versucht, die Menschen zu regulieren und zu bevormunden. Das ist offenbar nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Das gilt auch für meinen Wahlkreis. Für Klarheit, Leistungsbereitschaft und vor allem Sicherheit steht die CDU.“

Gabriele Groneberg (SPD), Wahlkreis Cloppenburg/Vechta:

„Schule, Stau, innere Sicherheit: Wenn Du keine zufriedenstellenden Antworten lieferst, dann wirst Du abgewählt. Der Wahlausgang in Nordrhein-Westfalen hat mich deshalb auch nicht groß gewundert. Darüber hinaus muss die SPD dringend die Strategie Rot-Rot-Grün überdenken. Diese ist nicht meine Lesart und außerdem halte ich sie auch nicht für mehrheitsfähig.“

Franz-Josef Holzenkamp (CDU), Wahlkreis Cloppenburg/Vechta:

„Es war eine Wahl, bei der Landesthemen dominierten. Die Ergebnisse der rot-grünen Landesregierung bei den Zukunftsthemen Bildung, Sicherheit und Infrastruktur fielen mager aus und dafür gab es die Quittung.“