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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Oldenburger Uni-Medizin hofft jetzt auf Landes-Hilfe

16.07.2019

Oldenburg /Berlin Als erfreulich und außerordentlich hilfreich schätzt die Universität Oldenburg die Ergebnisse der Evaluation ihrer Universitätsmedizin durch den Wissenschaftsrat ein. Das wichtigste Beratungsgremium von Bund und Ländern bewertet den Modellstudiengang Humanmedizin an der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) als „beeindruckendes Studienangebot“, das „überzeugend umgesetzt“ sei.

Die Schwerpunktsetzung auf die noch junge Versorgungsforschung sei „strategisch sinnvoll und ausbaufähig“, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Nach Ansicht des Wissenschaftsrats konnte die Oldenburger Universitätsmedizin die Stärken ihres Gründungskonzepts weiter untermauern und zu einem „attraktiven standortspezifischen Profil“ ausbauen. Begrüßt wurde auch der angestrebte Ausbau der europäischen Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen und dem Universitair Medisch Centrum Groningen in Forschung, Nachwuchsförderung, Weiterbildung und Krankenversorgung.

In einer Mitteilung zeigten sich Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper und der Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, erfreut über das Lob. Zugleich betonten sie, dass auch die kritischen Anmerkungen zur derzeitigen Situation der Universitätsmedizin förderlich seien.

Auch Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann äußerte sich am Montag: „Das Ergebnis der Evaluation zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den Studiengang dauerhaft zu etablieren.“

Die positiven Bewertungen bestärken die Universität in dem, was sie in den vergangenen sieben Jahren erschaffen habe, erklärten Piper und Nothwang. Dies sei nur möglich gewesen in enger Zusammenarbeit mit den Groninger Partnern und den vier Krankenhäusern vor Ort, dem Evangelischen Krankenhaus, dem Klinikum Oldenburg, dem Pius-Hospital und der Karl-Jaspers-Klinik.

Gleichwohl bedürfe es für die Weiterentwicklung der Oldenburger Universitätsmedizin noch viel konzeptioneller Arbeit, alle Bereiche müssten noch enger verzahnt werden. Die vom Wissenschaftsrat geforderte zukunftsfähige finanzielle und personelle Ausstattung richte sich an das Land und sei elementar. „Wir haben für unseren Standort gemeinsam sehr viel erreicht – und es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Dabei setzen wir insbesondere auf ein klares Bekenntnis des Landes Niedersachsen zur Oldenburger Universitätsmedizin und auf die entsprechende Unterstützung“, unterstrich Universitätspräsident Piper.

Eine Forderung, die auch Krogmann unterstützt: „Nun kommt es darauf an, dass das Land Niedersachsen sich klar zum Studiengang bekennt. Dazu gehört auch die Bereitschaft, die personellen und baulichen Investitionen der beteiligten Krankenhäuser zu unterstützen.“ Niedersachsen Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU, Berne) versicherte, man werte die Aussagen des Wissenschaftsrates „als Auftrag, Lösungen zu entwickeln und damit die Zukunftsfähigkeit des universitätsmedizinischen Standorts Oldenburg zu sichern“.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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