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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Tradition: Demonstranten fordern Verbot von Atomwaffen

17.04.2019

Oldenburg /Bremen /Delmenhorst /Bremerhaven Mit Demonstrationen, Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen will die Friedensbewegung auch in diesem Jahr zu Ostern ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen. Nach Angaben des in Bonn ansässigen Netzwerks Friedenskooperative sind alleine in Niedersachsen und Bremen 13 Ostermärsche geplant. Bundesweit soll es an rund 90 Städten Aktionen geben.

Vielerorts fordern die Ostermarschierer ein weltweites Verbot von Atomwaffen, in mehreren Aufrufen wird konkret der Abzug der US-Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel verlangt. Die Friedensbewegung prangert auch die hohen Ausgaben für Rüstung in Deutschland an – sie sollen 2019 um zwölf Prozent auf mehr als 40 Milliarden Euro ansteigen. Zudem müssten deutsche Rüstungsexporte gestoppt werden.

„Frieden wagen – für eine gerechte Welt!“, heißt es im Aufruf zur Demonstration am Ostersamstag in Hannover. In Oldenburg lautet das Ostermarsch-Motto: „Alarmstufe Rot für den Planeten Erde – Abrüsten und Frieden schaffen!“ Ebenfalls am Samstag gibt es Ostermärsche in Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Osnabrück und Wolfsburg. Allein den Bremer Aufruf haben nach Veranstalterangaben mehr als 20 Initiativen und Verbände sowie rund 200 Einzelpersonen unterzeichnet. Am Ostermontag gehen Kriegs- und Rüstungsgegner in Emden und Wilhelmshaven auf die Straße. Im Eichsfeld wollen sich Friedensmarschierer aus Niedersachsen und Thüringen am selben Tag am „West-Östlichen-Tor“ auf dem ehemaligen Grenzstreifen treffen.

Die Ostermarsch-Bewegung entstand in Großbritannien. Am Karfreitag 1958 versammelten sich nahe London unter der Regie des britischen Philosophen Bertrand Russel erstmals 10 000 Menschen, um für atomare Abrüstung zu demonstrieren. In Deutschland fand der erste Ostermarsch 1960 statt. In Hochzeiten zwischen 1968 bis 1983 demonstrierten bei Ostermärschen in Westdeutschland mehrere Hunderttausend Menschen gegen den Vietnam-Krieg oder die Nato-Nachrüstung. In den vergangenen Jahren beteiligten sich bundesweit noch einige Tausend Kriegsgegner.

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