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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Grüne schneiden in der Region überall gut ab

27.05.2019

Oldenburg Die CDU bleibt bei der Europawahl stärkste Partei im Oldenburger Land. Allerdings büßten die Christdemokraten gegenüber der Europawahl in allen Kreisen und kreisfreien Städten ein. Großer Gewinner der Europawahl sind die Grünen, die sogar in der Stadt Oldenburg mit über 35 Prozent stärkste Partei vor CDU und SPD wurde. Die Grünen erreichten fast so viele Stimmen, wie CDU und SPD zusammen. Großer Verlierer sind die Sozialdemokraten, die in der Stadt Oldenburg, im Landkreis Oldenburg, im Ammerland, im Kreis Cloppenburg und im Kreis Vechta auf Rang 3 hinter den Grünen liegen.

Alle Ergebnisse der Europawahl aus den Wahllokalen im Nordwesten

Stark schnitt die AfD in der Stadt Delmenhorst ab (11,9 Prozent), wo sie ihr Stimmergebnis gegenüber der Europawahl 2014 fast verdoppelte. In Wilhelmshaven hat die AfD ihr zweitbestes Ergebnis im Oldenburger Land (9,2 Prozent) erzielt. Die FDP schwächelt in den Städten, baut dort ihr Stimmergebnis zwar aus, bleibt in den Städten aber unter der Fünf-Prozent-Marke. Verluste in den Städten, kleine Gewinne in den Landkreisen – das ist das Ergebnis für die Linke, die in Oldenburg ihr bestes Ergebnis erreichte (6,4 Prozent), ansonsten zwischen 2,7 (Cloppenburg) und 4,9 Prozent (Delmenhorst) pendelt.

SPD-Verluste

In Delmenhorst, der einstigen Arbeiterstadt, liegen die Christdemokraten (24,9 Prozent) vor der SPD (22,1 Prozent). 2014 hatte die SPD dort ihr bestes Ergebnis im Oldenburger Land erzielt. Selbst im roten Friesland und im einst roten Wilhelmshaven sind die Sozialdemokraten auf Platz 2 hinter der CDU. Mit einigem Abstand, aber mit verdoppeltem Stimmergebnis, folgen Frieslands Grüne mit mehr als 20 Prozent.

Die Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven mit einem aussichtsreichen SPD-Kandidaten (Dr. Niels Weller) hat der SPD bei der Europawahl nicht geholfen. Die SPD verlor bei der Europawahl mehr als acht Prozentpunkte gegenüber 2014 und liegt knapp hinter der CDU, die ebenfalls starke Verluste erlitt. Und auch SPD-Kandidat Dr. Niels Weller unterlag bei der zeitgleichen Oberbürgermeister-Stichwahl dem Einzelbewerber Carsten Feist.

CDU-Hochburgen

Im Oldenburger Münsterland ist die CDU die große Verliererin, auch wenn die CDU in den Kreisen Vechta und Cloppenburg die stärkste Partei bleibt (48 Prozent). Bei der Europawahl 2014 hatte die CDU dort bei 63,5 Prozent (Cloppenburg) und 65,1 Prozent (Vechta) gelegen. „Wir hatten die falschen Themen“, gestand CDU-Landesvorsitzende Silvia Breher (Löningen) ein. Weder zum Thema Upload-Filter noch zum Klimawandel habe die CDU die Wähler überzeugt. Die SPD verlor im Fünf-Prozent-Bereich. Die Wähler orientierten sich zu den Grünen, die im Kreis Cloppenburg auf respektable 15,6 Prozent der Stimmen kamen (und elf Prozentpunkte hinzugewannen), in Vechta gab es sogar mehr als 18 Prozent, und einen deutlichen Vorsprung vor den Sozialdemokraten. Ähnlich ist es im Landkreis Oldenburg (wo die Grünen auf 25,3 Prozent kamen und die SPD auf den dritten Rang verwiesen) und im Landkreis Ammerland. In beiden CDU-dominierten Kreisen verdoppelten die Grünen ihr Stimmergebnis.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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