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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Dokumente aus der Zeit der Seekriege

27.04.2018

Oldenburg Startschuss für ein historisches Forschungsprojekt, das zu den größten Deutschlands zählt: Im Oldenburger Schloss ist vor rund 130 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur das Akademienprojekt „Prize Papers“ eröffnet worden. Wissenschaftliche Leiterin des Langzeitprojekts, das kürzlich in das Akademienprogramm – Deutschlands größtes geisteswissenschaftliches Forschungsprogramm – aufgenommen wurde, ist Prof. Dr. Dagmar Freist, Historikerin an der Uni Oldenburg.

Zu den Gästen der Feierstunden gehörten hochrangige Vertreter der Kooperationspartner des Projekts, darunter der Vizepräsident und die Generalsekretärin der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Prof. Dr. Jens Peter Laut und Dr. Angelika Schade, der Direktor des Deutschen Historischen Instituts London, Prof. Dr. Andreas Gestrich, sowie Jeff James, der Leiter der National Archives London, in denen die Papiere lagern.

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„Der Start des Prize-Papers-Projekts ist ein ganz besonderer Moment – nicht nur für unsere hervorragenden Historikerinnen und Historiker, sondern für die gesamte Universität“, sagte Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper anlässlich der Eröffnung. Die Prize Papers (deutsch: Prisenpapiere) umfassen Hunderttausende Briefe, Journale, Logbücher, Verwaltungsakten, Frachtlisten und weitere Dokumente aus der Zeit der Seekriege zwischen 1600 bis 1817. Der Bestand gilt als einzigartig in Vielfalt und Umfang.

Zu Beginn des 20. Jahrhundert entdeckten Archivare die völlig unsortierten Dokumente, die nach Abschluss der mit den Seekriegen verbundenen Gerichtsprozesse im Tower of London eingelagert und dann vergessen worden waren. In den kommenden 20 Jahren wird ein Forscherteam die Prize Papers nun digitalisieren und öffentlich zugänglich machen.

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