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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Grüner kritisiert Minister-Vorwort scharf

17.10.2018

Oldenburg /Hannover „Was soll man dazu sagen?“: Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, wundert sich über ein Schreiben des Grünen-Landtagsabgeordneten Stefan Wenzel an den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (Berne/Wesermarsch). Ex-Umweltminister Wenzel wirft dem Historiker und Politikwissenschaftler Thümler (CDU) in seinem Brief Geschichtsverdrehung vor. Es geht um ein Vorwort, das Thümler zu einer Broschüre über die Revolution von 1918/1919 in Nordwestdeutschland geschrieben hat.

„Das Grußwort des Ministers lässt den Schluss zu, dass nach seiner Einschätzung die Matrosenaufstände Ursache der damaligen Radikalisierung waren und ignoriert die Tatsache, dass der Krieg des Kaiserreichs und der Obersten Heeresleitung mit den Generälen Ludendorff und Hindenburg an der Spitze das deutsche Volk ins soziale Elend und in die politische Isolation getrieben hat“, beklagt Wenzel. Der Minister müsse den Text überarbeiten und die Broschüre gegebenenfalls zurückziehen.

Landschafts-Präsident Thomas Kossendey indes sieht dazu keinerlei Veranlassung: „Herr Wenzel ist bislang der Erste und Einzige, der das so gründlich missverstanden hat.“

Der Minister selbst zeigt sich in einem Antwortschreiben an Wenzel „überrascht, welche Schlussfolgerungen Sie aus den Formulierungen meines Grußwortes ziehen“. Selbstverständlich sei er „keineswegs der Ansicht, dass es die Matrosenaufstände in Wilhelmshaven und Kiel als solche waren, in denen eine Wurzel für das Scheitern der Weimarer Demokratie zu suchen wäre“, bekräftigt Thümler in seinem dreiseitigen Antwortschreiben, das der NWZ vorliegt.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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