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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Dritter Wahlgang muss Entscheidung bringen

21.09.2018

Oldenburg Die 58 anwesenden Synodalen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg haben sich auch im zweiten Wahlgang am Sonnabend auf keinen neuen Bischof geeinigt. Der Vertreter im Bischofsamt, Thomas Adomeit (48), erhielt 34 Stimmen. Im ersten Wahlgang hatten 26 Synodale für ihn gestimmt. Sein Gegenkandidat, der Hallenser Propst Johann Schneider (54), bekam im zweiten Anlauf 22 Stimmen, im ersten konnte er noch 32 auf sich vereinen. Zwei Synodale enthielten sich der Stimme. Damit verfehlten beide Kandidaten die nötige Drei-Viertel-Mehrheit von 44 Stimmen.

Nach der Kirchenordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg darf ein dritter Wahlgang erst nach einer Woche erfolgen. Dann genügt die Mehrheit aller Delegierten. Das sind 31 Stimmen. Ein vierter Wahlgang ist nicht vorgesehen. Sollte sich das Kirchenparlament am kommenden Samstag, 29. September, erneut für keinen der beiden Kandidaten entscheiden, muss der synodale Wahlausschuss nach neuen Bewerbern suchen.

Beide Bewerber hatten sich im Gemeindehaus der Oldenburger St.-Johannes-Kirche in Kreyenbrück vorgestellt – jeweils mit einer 15-Minuten-Rede zu ihrer Person und weitere 15 Minuten zum vorgegebenen Thema „Als Bischof Kirche leiten“. Anschließend hatten die Synodenmitglieder die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten zu stellen.

Vorstellungsrede von Johann Schneider

Bei der geheimen Wahl am Nachmittag mussten vier Fünftel der Synodalen anwesend sein. Gewählt ist, wer drei Viertel der Stimmen auf sich vereint. Im ersten Wahlgang hatte keiner der beiden Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit erhalten. 32 der 58 anwesenden Synodalen votierten für den Hallenser Propst Johann Schneider. Sein Gegenkandidat Thomas Adomeit erhielt 26 Stimmen. Damit verfehlte Schneider die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit von 44 Stimmen.

Die Wahl war notwendig geworden, weil Bischof Jan Janssen auf das Amt verzichtet hatte, um Seemannspastor in Rotterdam zu werden.

Vorstellungsrede von Thomas Adomeit

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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