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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

SPD dreht in der Region Spieß um

17.10.2017

Oldenburger Land Gut für die Demokratie: Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl war im Oldenburger Land mit 61,1 Prozent 4,4 Prozentpunkte höher als noch bei der Wahl 2013. Damals zog es nämlich nur 56,7 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne.

In der Parteienkonstellation hat die Wahl 2017 jedoch einiges auf den Kopf gestellt. Der zahlenmäßige Einfluss der Parlamentarier aus dem Oldenburger Land in Hannover nimmt weiter ab. 17 Abgeordnete vertreten die Interessen des Oldenburger Landes im neu gewählten niedersächsischen Landtag. Das ist einer weniger, als in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode – und sogar drei weniger, als noch zur vorletzten Landtagswahl.

Meiste Mandate

Die meisten Parlamentarier entsendet die SPD ins Hannoveraner Parlament. Sieben Abgeordnete vertreten dort künftig sozialdemokratische Interessen. 2013 war die SPD mit sechs Mandaten noch auf dem zweiten Platz – hinter der CDU. Die Christdemokraten müssen sich dieses Mal mit diesem Platz begnügen. Sechs Abgeordnete ziehen auf CDU-Ticket in den niedersächsischen Landtag ein.

Stark vertreten in Hannover ist der Landkreis Wesermarsch: Vier Abgeordnete haben ihren Wohnsitz zwischen Nordenham und Berne. Einziger Grüner aus der Region ist der Braker Dragos Pancescu, der zum ersten Mal ins Parlament einzieht. Wieder drin ist hingegen der einzige FDP-Abgeordnete aus dem Oldenburger Land, der Moorriemer (Elsfleth) Horst Kortlang. Erstmals sind auch zwei Abgeordnete der AfD aus dem Oldenburger Land im Landtag vertreten: Jens Ahrends und Harm Rykena ziehen über die Landesliste der AfD ein.

Beste Ergebnisse

Ihre besten Ergebnisse (Zweitstimmen) erzielten die Parteien in folgenden Kommunen: Die Christdemokraten holten in Bakum (Landkreis Vechta) 68,9 Prozent Zustimmung, die AfD kam in Delmenhorst auf 10,5 Prozent der Wählerstimmen. 55,9 Prozent schaffte die SPD in Sande, dem Wohnort von Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Für die FDP gab es in Hatten (Landkreis Oldenburg) das beste Ergebnis: 13,2 Prozent der abgegeben Stimmen entfielen auf die Liberalen. Die Stadt Oldenburg hat gleich zwei Bestwerte zu bieten: Hier holten die Grünen (15,2 Prozent) und die Linke (9,4 Prozent) jeweils ihre besten Ergebnisse.

Das beste Erststimmen-Ergebnis kann die CDU für sich beanspruchen. Im Wahlkreis 67 (Cloppenburg-Süd) wählten 60,8 Prozent den CDU-Kandidaten Christoph Eilers, der Nachfolger von Clemens Große Macke ist.

Grafik zur SPD.

Grafik zur CDU.

Grafik zur FDP.

Grafik zu den Grünen.

Grafik zu den Linken.

Grafik zur AfD.