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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Weniger Wahlbeteiligung bei Kirchenräten

15.03.2018

Oldenburger Land In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg wurden 878 Frauen und Männer in die Gemeindekirchenräte gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 11,37 Prozent. Dies ist im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2012 ein Rückgang um 2,84 Prozent.

Gewählt wurden 486 Frauen und 392 Männer. Der Anteil der Frauen bei den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten stieg von 53 auf 55,4 Prozent, der Anteil der Männer ist von 47 Prozent auf 44,6 Prozent gesunken.

Wiedergewählt wurden 545 Personen, dies entspricht 62,1 Prozent (2012: 60,5 Prozent). Es hatten sich rund 1400 Menschen zur Wahl gestellt. Davon waren rund 750 Frauen und rund 650 Männer.

Mit 16,65 Prozent (7015 Personen) ist die Zahl derjenigen, die ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben, nahezu gleich geblieben. Insgesamt gingen 42 120 Gemeindeglieder zur Wahl, wahlberechtigt waren 370 324 Personen über 14 Jahren.

Jugendliche wählen

Erstmals durften Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren an der Wahl teilnehmen. Mit 1059 Wählerinnen und Wählern unter 16 Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 11,61 Prozent und somit leicht über der Wahlbeteiligung der Gesamtkirche. Insgesamt waren 9122 Personen unter 16 Jahren wahlberechtigt.

Der Anteil der gewählten Kirchenältesten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren betrug mit 36 Personen 4,1 Prozent (2012: 2,51 Prozent). Das Durchschnittsalter der Gemeindekirchenräte beträgt rund 53 Jahre (2012: 52,22 Jahre). Mit 16,81 Prozent verzeichneten die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Wesermarsch die höchste Wahlbeteiligung in der oldenburgischen Kirche. Die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Ammerland registrierten eine Wahlbeteiligung von 12,72 Prozent. Im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land lag die Wahlbeteiligung bei 11,33 Prozent, im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven bei 11,60 Prozent, im Kirchenkreis Oldenburger Münsterland bei 8,94 Prozent und im Kirchenkreis Oldenburg Stadt bei 8,09 Prozent.

Der Vertreter im Bischofsamt der oldenburgischen Kirche, Oberkirchenrat Thomas Adomeit, betonte, dass die Kirchengemeinden mit viel Engagement auf diese Wahl zugegangen seien. „Mein herzlicher Dank gilt den Menschen, die sich für ihre Gemeinde und unsere Kirche so stark eingesetzt haben, im Ehrenamt und im Hauptamt“, so Adomeit. Die attraktive Kandidatenliste sei nicht nur für die kommenden Aufgaben in den neuen Gemeindekirchenräten in den nächsten sechs Jahren wichtig, sondern sei auch ein starkes und klares Signal für die Wahlberechtigten gewesen, ihrer Kirchengemeinde ihre Stimme zu geben.

Gemeinden leiten

Der Gemeindekirchenrat ist ein demokratisch gewähltes Gremium. Er wird alle sechs Jahre von den Mitgliedern der Gemeinde gewählt. Er leitet die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarramt.

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