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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Kartei der Gestapo wird ausgewertet

06.12.2017

Osnabrück Der Osnabrücker Historiker und Migrationsforscher Christoph Rass und sein Team wollen erstmals eine Personen- und Vorgangskartei der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) des Nazi-Regimes mit modernen Methoden der Computer-Technologie auswerten. Dafür sollen rund 50 000 Karten der Osnabrücker Gestapo-Kartei digitalisiert werden, wie die Universität Osnabrück am Dienstag mitteilte.

Die Gestapo-Kartei ist den Angaben zufolge eines der ganz wenigen überhaupt noch erhaltenen Exemplare dieser Quellengattung. Bei Kriegsende seien die Akten und Karteien der Geheimen Staatspolizei fast vollständig vernichtet worden. Deshalb sei die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Gestapo hinter der Forschung zu anderen NS-Institutionen zurückgeblieben.

Mit der neuen Methode könnten die Machtmechanismen der Gestapo nun ganz neu analysiert werden, erläuterte Rass. Kaum eine andere Institution im „Dritten Reich“ habe die Gewaltpolitik der Nationalsozialisten so unmittelbar gegenüber der eigenen Bevölkerung umgesetzt.

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