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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Sommertour Startet In Neuharlingersiel: Auf einen Ostfriesentee mit der Kanzlerin

15.07.2017

Neuharlingersiel Idyllischer hätte die Kulisse für den Auftakt der Sommertour der CDU-Chefin nicht sein können. Angela Merkel suchte sich den kleinen pittoresken Hafen im ostfriesischen Neuharlingersiel als Startpunkt aus. An den Kaimauern liegen Krabbenkutter mit großen Schleppnetzen, die „Blauen Jungs“ aus Aurich singen Shantys. Urlaubsstimmung. „Einfach wohlfühlen“ solle sich die Kanzlerin nach dem anstrengenden G20-Gipfel, so Niedersachsens CDU-Landeschef Bernd Althusmann.

Gespräch mit Fischern

Entspannter als bei dem von Krawallen überschatteten G20-Gipfel am vorigen Wochenende war es in Neuharlingersiel sicher. Die Ostfriesen gehören eher zum gemütlichen, aber sturmerprobten Menschenschlag – wie Fischer Dirk Sander. Der Kapitän und Chef des Verbandes der Deutschen Kutter- und Küstenfischerei hat Gelegenheit, der Kanzlerin kurz die Sorgen und Nöte der Fischer zu schildern. „Wir fürchten um unsere Fanggebiete“, sagte er. Windparks und Naturschutzgebiete setzen den Fischern zu.

Der Bürgermeister des 1000-Einwohnerortes am Wattenmeer, Jürgen Peters, überreichte der Kanzlerin – wie schon bei ihrem ersten Besuch 2013 – „Thiele Silber“ (Ostfriesentee) und „Kluntje“ (Kandiszucker). Die Kanzlerin wünschte sich ein Fischbrötchen, das prompt auf die Bühne bekam. Peters ist fast schon 16 Jahre nebenamtlicher Bürgermeister in Neuharlingersiel. Sollte Merkel die Wahl im September gewinnen, wäre die Marke auch für sie zu erreichen.

Das will SPD-Herausforderer Martin Schulz verhindern, der sich ebenfalls in Norddeutschland aufhielt – und zwar in Hamburg, wo er am Donnerstag ins Schanzenviertel, dem Zentrum der G20-Ausschreitungen fuhr, und am Freitag den größten deutschen Airbus-Standort in Hamburg besuchte.

Applaus ist ihr sicher

Merkel ließ es in Neuharlingersiel etwas gemächlicher angehen. Rund 2000 Zuhörer hatten sich laut Veranstalter vor der Bühne eingefunden. Bis 14.30 wechselten sich Sonne mit Wolken ab. Dann fing es an, in Strömen an zu regnen. „Dumme Sache“, so die Kanzlerin. „Ich dachte, wir schaffen das bis 15 Uhr.“

Die Touristen nahmen es gelassen, spannten die Regenschirme auf. Sie hatten den prominenten Besuch schon mit viel Applaus empfangen. Nur ein vereinzelter Buh-Ruf war zu hören. Die meisten klatschten auch während der Rede Merkels und zum Schluss gab’s die Nationalhymne. „Ich wähle die CDU, dann kann ich doch auch die Kanzlerin sehen“, freute sich eine Rentnerin aus Köln, die zwei Wochen Urlaub in Neuharlingersiel verbringt.

Um 15 Uhr entschwebte Merkel per Helikopter dann gen Norden, wo sie zunächst in Heiligenhafen (Schleswig-Holstein) eintraf. Am Montag, 21. August, ist die Kanzlerin dann wieder in der Region: Und zwar zu einem Wahlkampftermin in Cloppenburg.

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