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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Castor-Lager: Politiker sollen draußen bleiben

22.10.2011

GORLEBEN Vier Bundestagsabgeordneten ist am Freitag der Zutritt zum Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll in Gorleben verweigert worden. Die Mitglieder des Umweltausschusses hätten sich wie andere Besucher auch, 14 Tage vorher anmelden müssen, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft GNS. Eine Ausnahmegenehmigung des Niedersächsischen Umweltministeriums kam offenbar zu spät.

„Wir sind damit massiv daran gehindert worden, unsere Kontrollaufgaben wahrzunehmen. Es muss die Frage gestellt werden, was uns vorenthalten werden sollte“, sagte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch.

„Der Besuch ist uns erst vor wenigen Tagen mitgeteilt worden“, erklärte GNS-Sprecher Michael Köbl am Freitag. „Die Teilnehmerliste hat uns erst Donnerstagabend erreicht“. Nur die Atomaufsicht dürfe jederzeit ohne Anmeldung das Zwischenlager besichtigen. Außerdem hätten die Abgeordneten zunächst lediglich nach einem Informationsgespräch und dem Besuch einer externen Messstation gefragt, nicht nach der Halle mit den Castor-Behältern. Nur der Zutritt zur Halle sei verweigert worden.

„Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass wir auch die Halle besuchen wollen“, sagte dagegen Miersch. Außer dem SPD-Abgeordneten gehörten zu der Gruppe auch Johanna Regina Voß (Linke) sowie Dorothea Steiner und Sylvia Kotting-Uhl (beide Grüne).

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