• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Evangelische Kirche profitiert von guter Konjunktur

26.11.2018

Rastede Mit einem ausgeglichenen Haushaltsplan in Höhe von 93,7 Millionen Euro geht die evangelische Kirche im Oldenburger Land ins kommende Jahr. Der Vorsitzende des Finanzausschusses der Synode, Manfred Pfaus, äußerte sich nach dem Haushaltsbeschluss zufrieden, dass es gelungen sei, einen ausgeglichenen Etat zu gestalten, ohne dazu Geld aus den Rücklagen einzuplanen. Neben einem strikten Sparkurs sorge die derzeit gute Konjunktur dafür, dass es trotz sinkender Mitgliederzahlen steigende Einnahmen gebe. Mit einem speziellen Beschluss seien folglich auch die Gemeinden an den steigenden Erträgen beteiligt worden.

Trotz der aktuell entspannten Lage sei es jedoch wichtig, den Maßnahmen-Katalog des Oberkirchenrats zur langfristigen Haushaltskonsolidierung strikt umzusetzen. So weise die mittelfristige Finanzplanung bis 2024 immer noch ein Minus aus.

Nach intensiven Diskussionen entschieden die 60 Mitglieder des Kirchenparlaments über die Verteilung von 145,5 Pfarrstellen in den sechs Kirchenkreisen. Über weitere Stellen soll im nächsten Jahr verhandelt und entschieden werden. Ein langfristiger Stellenplan sieht vor, dass im Jahr 2030 insgesamt 173 Pfarrerinnen und Pfarrer in der oldenburgischen Kirche Dienst tun sollen.

Eine wichtige Personalentscheidung traf die Synode durch die Wahl der in Wilhelmshaven aufgewachsenen Theologin Gudrun Mawick zur Oberkirchenrätin und Personalchefin der Pastoren. Welche Aufgabe die bei der Wahl unterlegene Amtsinhaberin Annette-Christine Lenk ab April 2019 übernehmen wird, ist nach Angaben von Synodenpräsidentin Sabine Blütchen noch nicht entschieden.

Eine ungeklärte Zukunftsfrage der evangelischen Kirche ist die räumliche Situation der Verwaltung. Derzeit ist die zentrale Verwaltung an mehreren Stellen in Oldenburg untergebracht, weil das Gebäude am Philosophenweg nicht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz bietet. Außerdem gibt es dort einen erheblichen Sanierungsbedarf, sodass in den kommenden Monaten geklärt werden soll, ob ein Neubau angebracht sein könnte.

Zur Vorbereitung der Entscheidung soll auch eine externe Agentur mit Unterstützungsaufgaben beauftragt werden. Einzelne Synodale regten in der Diskussion zu dem Thema an, auch zu prüfen, inwieweit Verwaltungsarbeit auch im sogenannten Home-Office zu Hause erledigt werden könne.

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.