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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Atommüll: Regierungsberater: Gorleben als Endlager geeignet

13.02.2013

Hannover /Karlsruhe Aus Sicht eines wissenschaftlichen Beraters der Bundesregierung spricht nichts gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers im umstrittenen Salzstock Gorleben. „Bei allem, was bekannt ist, ist Gorleben nicht auszuschließen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Entsorgungskommission, Thomas Fanghänel. Das Wichtigste für ein geeignetes Endlager sei, dass dort radioaktive Abfälle sehr lange sicher von der Biosphäre isoliert werden könnten. Die aktuellen Schwierigkeiten seien keinesfalls technisch, sondern „rein politisch oder gesellschaftspolitisch begründet“.

Die Entsorgungskommission sei als Beratungsgremium aber nicht geeignet, den politischen Konflikt um die Eignung zu lösen, erklärte Fanghänel, der als Wissenschaftler am Institut für Transurane (ITU) in Karlsruhe arbeitet.

SPD und Grüne in Niedersachsen begründen eine Ablehnung des Salzstocks als Endlager mit der großen Zahl wissenschaftlicher Zweifel an der Eignung. Die schwarz-gelbe Bundesregierung sowie SPD und Grüne in Berlin wollen Gorleben bei der Suche nicht von vornherein ausschließen – andernfalls könnten hohe Regressforderungen der Atomkonzerne drohen.

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