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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

JUSTIZ: Richter sollen Streithähne besänftigen

26.10.2005

OLDENBURG OLDENBURG/DRU - Das Landgericht Oldenburg führt zum 1. November die gerichtsnahe Mediation im Zivilverfahren ein. Dabei handelt es sich um ein besonderes Verfahren der Konfliktlösung, das Parteien eines Zivilprozesses als Alternative zum traditionellen streitigen Verfahren die Möglichkeit eröffnen soll, selbstständig eine einvernehmliche Regelung ihres Konflikts zu finden.

Das streitige Verfahren, das in der Regel durch ein richterliches Urteil abschließt, sei für Parteien oftmals nicht befriedigend, erläutert das Gericht. Es könne wegen einer umfangreichen Beweisaufnahme mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden sein und weitere gerichtliche Auseinandersetzungen nach sich ziehen, weil nicht selten nur über einzelne Streitpunkte entschieden werde.

Demgegenüber ermögliche gerichtsnahe Mediation eine umfassende Konfliktlösung, die für alle Streitparteien akzeptabel oder sogar günstig sein könne. Dabei bestehe Gelegenheit, in konstruktiver Gesprächsatmosphäre die jeweiligen Interessen sowie die Hintergründe der Auseinandersetzung zu erarbeiten, um zu einem beiderseitig befriedigenden Ergebnis zu gelangen. Die Parteien werden in diesem Prozess von einem als Mediator ausgebildeten Richter unterstützt.

Beim Landgericht Oldenburg kann das Mediationsverfahren künftig in allen Zivilverfahren mit Zustimmung der Streitparteien angewandt werden. Mediatoren sind Vorsitzender Richter Claudius Petirsch-Boekhoff, Richterin Dörte Reinhold, Richterin Maren Reuß und Richter Christian Willenbrink. Das Oberlandesgericht Oldenburg hatte die gerichtsnahe Mediation bereits im Juli eingeführt.

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