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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Sicherheit in Kliniken verbessern

15.01.2016

Hannover /Oldenburg Ein Patientenschutzbeauftragter auf Landesebene wird eingerichtet, die Medikamentenversorgung der Krankenhäuser besser überwacht, die Leichenschau bei verstorbenen Patienten erweitert. Die rot-grüne Landesregierung reagiert mit einem Maßnahmenbündel auf die Klinikmorde in Delmenhorst – und womöglich auch in Oldenburg – durch den ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel.

Gesundheits- und Justizministerium haben am Donnerstag ihren Abschlussbericht im Sonderausschuss „Patientensicherheit“ des Landtags vorgelegt. Danach ist unter anderem geplant, dass die Berufserlaubnis für Pflegeberufe bei Straftaten widerrufen werden kann. Die Kliniken sollen Arzneimittelkommissionen einsetzen, um Verstöße bei der Medikamentenverschreibung zu verhindern. Ein anonymes Meldesystem soll eingeführt werden.

Es gehe darum, „vorsätzliches kriminelles Handeln in den Krankenhäusern frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden“, heißt es nach NWZ-Informationen in dem Bericht. Dafür sei bisher nicht genug getan worden.

Marco Seng
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2008

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