• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Kommunalwahl: SPD bleibt stärkste Kraft im Stadtrat

12.09.2016

Nordenham Schon gegen Mittag ahnten die Wahlhelfer nichts Gutes. „Bisher liegen wir nur bei 15 Prozent, das ist enttäuschend“, sagte Holger Rückborn, der zu den Auszählern in der Grundschule Abbehausen gehörte. Dieser Trend sollte sich fortsetzen: Am Ende belief sich die Beteiligung an der Stadtratswahl auf dürftige 44,96 Prozent und lag damit nur knapp über dem historischen Tiefpunkt von 44,79 Prozent aus dem Jahr 2011. Die schwache Wahlbeteiligung trübte auch die Freude bei der SPD, die mit einem Stimmenanteil von 47,1 Prozent vorne lag und ihre Position als stärkste Kraft im Rat bestätigte. Für eine Rückeroberung der absoluten Mehrheit reichte das allerdings nicht. Die SPD holte – wie vor fünf Jahren – 17 der 36 zu vergebenden Sitze.

Nummer zwei im Stadtrat bleibt die CDU. Die Christdemokraten konnten nach ihrem Einbruch bei der Wahl 2011 leicht zulegen und verbesserten sich von 25,5 auf 26,3 Prozent. Das bedeutet für die CDU, dass sie einen Sitz mehr erhält und nun mit zehn Mandatsträgern im Rat vertreten ist.

Einen herben Rückschlag mussten die Grünen hinnehmen, die vor fünf Jahren noch einen enormen Zulauf verzeichnet hatten. Sie stürzten von 11,0 auf 6,9 Prozent ab und verloren zwei ihrer zuletzt vier Sitze. Davon ist auch der bisherige Grünen-Fraktionsvorsitzende Hajo Janßen betroffen.

Zur neuen Nummer drei im Rat ist die FDP aufgerückt. Sie steigerte ihren Stimmenanteil von 6,6 auf 8,5 Prozent und gewann einen Sitz hinzu.

Zufrieden kann die Wählerinitiative Nordenham (WIN) sein. Sie steigerte sich von 6,1 auf 7,6 Prozent und vergrößerte ihre Ratsfraktion von zwei auf drei Mandatsträger.

Die Linken hingegen mussten einen Dämpfer hinnehmen. Sie sind künftig nur noch mit einem Sitz im Stadtrat vertreten, weil ihr Stimmenanteil von 4,0 auf 3,5 Prozent gesunken ist. Leidtragender ist der bisherige Fraktionsvorsitzende Thomas Bartsch, dem im Gegensatz zu Astrid Ammermann die Wiederwahl nicht gelang.

Während einige altgediente Kommunalpoliker es nicht schafften, wieder in den Rat zu kommen, waren mehrere junge Neueinsteiger erfolgreich. So werden Anna-Lena Garbe (Jahrgang 1988) und Maurice Schöckel (1987) in der SPD sowie die CDU-Politiker Markus Preiß (1991) und vor allem Tjorven Lopian (1997) als Jüngster den Altersdurchschnitt im Rat senken.

Die Auszählung der Wahlzettel und die Übermittlung ins Rathaus verlief reibungslos und schneller als erhofft. Das erste Ergebnis lieferte das Wahllokal in Schweewarden bereits um 19.01 Uhr.

Um 21.16 Uhr waren alle Wahlvorstände mit ihrer Arbeit fertig. Bei der Stadtratswahl waren 21 397 Nordenhamer wahlberechtigt – 9622 nahmen davon auch Gebrauch. 288 Stimmzettel waren ungültig.


     www.nwzonline.de/kommunalwahl 
Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.