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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Streit um Abschiebung nach Italien

14.03.2014

Osnabrück Kirchengemeinden, Vereine sowie Bürger- und Flüchtlingsinitiativen in Osnabrück wollen gemeinsam die Abschiebung von mehr als 50 somalischen Flüchtlingen nach Italien verhindern. Drei junge Familien sowie rund 40 junge Männer waren über das Mittelmeer zuerst nach Italien geflüchtet. Dort hätten sie ohne staatliche Unterstützung auf der Straße leben müssen. Deshalb seien sie weiter nach Deutschland gereist, hieß es am Donnerstag.

Das niedersächsische Innenministerium sieht keine Möglichkeit, eine Abschiebung zu verhindern. Nach europäischem Recht, dem sogenannten Dublin-Verfahren, dürfen Flüchtlinge nur in dem EU-Land Asyl beantragen, in das sie zuerst eingereist sind. Weiterreisende müssen in das Erst-Einreiseland „überstellt“ werden, wie es im Amtsdeutsch heißt.

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