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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Suche nach den richtigen Köpfen

07.03.2015

Autor des Regionalredaktion

In den vergangenen Tagen sind wichtige Entscheidungen über die Neubesetzungen zweier im Oldenburger Land herausragender Positionen getroffen worden. Dabei geht es zum einen um das Spitzenamt am Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg, zum anderen um das Präsidentenamt an der Universität Oldenburg.

Bei der Nachfolge für Dr. Gerhard Kircher am OLG stand von vornherein fest, dass dieser Posten mit einer Frau besetzt werden soll – politischer Wille der Landesregierung. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die künftige Präsidentin Anke van Hove wohl zu einer Bewerbung gedrängt worden sein. Denn es war ein offenes Geheimnis, dass die Ministerialdirigentin gern 2017 OLG-Präsidentin in Celle werden wollte, wo sie früher als Richterin tätig war.

Nun also Oldenburg. Dass die 51-Jährige die Qualifikation für dieses Amt mitbringt, steht außer Frage. Für die erfahrene Juristin spricht zudem, dass sie viele Jahre im Justizministerium die wichtigste Abteilung für Personal, Haushalt und Organisation geleitet hat. Und von einer Frauenquote in Führungspositionen kann mit Blick auf die Oberlandesgerichte in Niedersachsen, aber auch bundesweit überhaupt nicht die Rede sein. Van Hove wird die große Ausnahme bleiben.

An der Uni Oldenburg soll es hingegen nach einer Frau wieder ein Mann an der Spitze sein. Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper aus Düsseldorf ist der einzige Kandidat, den die Findungskommission zu einem hochschulöffentlichen Vortrag eingeladen hat. Und dieses Vorstellungsgespräch hat Piper mit Bravour gemeistert. Dass der Mann im Mai 63 Jahre alt wird, muss kein Nachteil sein. Pipers Erfahrung und nationale wie internationale Vernetzung können der Hochschule helfen. Er ist ein Mann, der weiß, wo im hochsensiblen Hochschulbetrieb die Tretminen liegen.

Als Rektor der Uni Düsseldorf ist Piper zuvor nicht gescheitert. Vielmehr haben ihm viele dort übel genommen, dass er sich schützend vor den Senat stellte, der Annette Schavan den Doktortitel aberkannte. So etwas nennt man eher Rückgrat.


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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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