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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Suche nach Lösungen für Ems

10.02.2011

LEER Die umstrittene Idee eines Emskanals quer durch Ostfriesland ist für die Umweltverbände WWF, Nabu und Bund noch nicht vom Tisch. Das Projekt sei vorerst aber zurückgestellt, sagte WWF-Sprecherin Beatrice Claus am Mittwoch in Hamburg. „Jetzt können gleichberechtigt mit der Kanalidee auch alle anderen Vorschläge geprüft werden, damit sind wir sehr zufrieden.“

Hintergrund: An der Ems gibt es massive Schlick- und Sauerstoffprobleme durch das Ausbaggern des Flusses. Hauptnutznießer der Vertiefungen ist die Meyer Werft in Papenburg. Sie überführt ihre großen Luxusschiffe vom Binnenland über den kleinen Fluss in die Nordsee.

Die niedersächsische Staatskanzlei hatte am Dienstag die Kosten für eine große Kanalvariante zwischen Dörpen und Leer mit mindestens 1,1 Milliarden Euro beziffert. Daher sollte dieses Projekt solange zurück gestellt werden, bis auch andere Lösungswege untersucht seien. Demnach bleiben noch mehrere Alternativen: Diese sind ein Dauerstau an der Ems, die Steuerung der Gezeiten durch das Emssperrwerk, der Einbau einer Sohlschwelle als Schlickbremse, Überflutungsflächen sowie eine Verflachung des Flussbettes.

Die Umweltverbände hatten das Kanal-Projekt Anfang 2009 nach Verhandlungen mit der Papenburger Meyer Werft und der Landesregierung ins Spiel gebracht. Im Gegenzug wollten sie den Standort der Werft nicht in Frage stellen.

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