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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Kirche: Synode würdigt Flüchtlingsarbeit

27.05.2015

Oldenburg Flüchtlinge und Migranten sollen künftig im Oldenburger Land besser aufgenommen werden. Dafür will sich die evangelische Kirche im Oldenburger Land einsetzen. Wie Bischof Jan Janssen, die Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker am Dienstag erklärten, will die ab Donnerstag tagende Synode ein deutliches Zeichen für eine verbesserte Willkommenskultur setzen.

Die 60 Mitglieder des Kirchenparlaments werden dazu erstmals in ihrer Geschichte ihren Tagungsort Rastede verlassen und einen Nachmittag in Delmenhorst verbringen, einem Kristallisationspunkt dieses Themenfeldes in der Region. Besucht werden dort insgesamt 14 Gruppen, die unterschiedlichste Aufgaben im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen wahrnehmen. Den Organisatoren geht es dabei nicht darum, betroffene Menschen kennenzulernen, sondern die Arbeit derjenigen zu würdigen, die sich ehrenamtlich für Menschen einsetzen, die als Schutzsuchende in die Region gekommen seien.

Ein weiteres Thema der bis Sonnabend dauernden Synodentagung ist ein neuer Stellenplan für den Einsatz von Diakonen in der kirchlichen Arbeit. Bislang gebe es 40 Diakonenstellen für die Jugendarbeit. Künftig sollen 20 Stellen für weitere Aufgaben dazu kommen. Zwölf dieser Stellen sollen von den Kirchenkreisen benannt werden, acht vom Oberkirchenrat. Mit dem neuen Konzept soll es neue Perspektiven für kirchliche Arbeitsplätze geben. Als Beispiele wurden der kirchliche Dienst in der Arbeitswelt und die Seemannsmission genannt. Mit den neuen Stellen soll außerdem die Attraktivität des Diakonenberufs erhöht werden, weil es dann Herausforderungen über die Jugendarbeit hinaus gebe. Für die neuen Stellen sollen jährlich mehr als 1,2 Millionen Euro ausgegeben werden.

Vor der Synode soll auch der Organisationsberater Georg Mohr über den Stand der Verwaltungsreform berichten. Fehler und Mängel in der Umsetzung des Reformvorhabens hatten dazu geführt, dass der für die Verwaltung verantwortliche Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs von seinen Ämtern zurückgetreten war.

Eine Neubesetzung seiner Stelle steht noch nicht auf der Tagesordnung der Synode. Zunächst müsse noch beschlossen werden, ob die Stelle für zehn Jahre begrenzt oder auf Lebenszeit ausgeschrieben werde.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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