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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Protest In Hannover: „Wölfe zerstören unsere Zukunft“

12.11.2015

Hannover /Goldenstedt Die schrecklichen Bilder sind zum Wegschauen: Auf vielen Fotos zeigen Schafzüchter am Mittwoch vor dem Niedersächsischen Landtag, wie es aussieht, wenn ihre Tiere von Wölfen gerissen werden. Dazu hält die Vereinigung deutscher Landesschafzüchter (VDL) Plakate hoch: „Wölfe zerstören unsere Zukunft“ und „Wir sind die nächsten“. Aus Uelzen, Diepholz und Vechta sind sie gekommen, um die Abgeordneten im Plenum auf ihre Notlage aufmerksam zu machen. Allein auf das Konto der Wölfin im Raum Goldenstedt gehen bis zu 100 tote Schafe. Eine regelrechte Blutspur, die die Bilder grausam dokumentieren. „Wir fordern die sofortige Entnahme des im Raum Goldenstedt sich auf Nutztiere spezialisierten Wolfes“, trägt Joachim Rehse, Weidetierhalter, dass Anliegen vor.

Lange müssen die Demonstranten auf den zuständigen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) warten. Die gleichzeitige sehr emotionale Debatte im Landtag fesselt den Minister an die Regierungsbank. Sprecher aller Fraktionen zeigen sich hochbesorgt über die Vorgänge im Landkreis Vechta. Trotz mancher Bedenken fordern am Ende alle Parteien den Abschuss des Problem-Wolfs.

Ein schwerer Stand für Umweltminister Wenzel, der noch nicht alle Schutzmaßnahmen für Weidetiere ausgereizt sieht. „Das Gros der Risse betrifft ungeschützte Tiere“, sagt Wenzel und weist darauf hin: „Wo ein Esel auf der Weide stand, ist der Wolf nicht eingedrungen.“ Wenzel will lieber den Wolf mit einem Sender versehen, die nächste Entwicklung beobachten und notfalls eingreifen lassen. Ein Versprechen gibt der Umweltminister den Demonstranten: Er persönlich stellt sich bald einem Gespräch in Goldenstedt.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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