• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
16.10.2017

Hätte, hätte, Fahrradkette, meinte einst SPD-Vormann Franz Müntefering. Angesichts des knappen Ergebnisses beim Kampf ums Direktmandat wird sich so mancher fragen, wie wäre es wohl ausgegangen, wenn die Linken-Kandidatin ihren Parteiaustritt schon ein paar Wochen früher verkündet hätte. 2178 Stimmen erhielt Marion Schröter. Wie hätten die sich wohl verteilt ohne ihre Kandidatur?

So ist Jens Nacke (im Gegensatz zu seinem Wesermärscher Kollegen Björn Thümler) noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Dennoch: Sein Vorsprung von mehr als elf Prozentpunkten bei den Erststimmen wurde von Freia Taeger pulverisiert.

Bei den Zweitstimmen fielen die Verluste für die CDU zwar nicht so dramatisch aus. Gleichwohl zeigt die Kurve seit 2008 ziemlich steil nach unten. Und was die Christdemokraten besonders schmerzen dürfte: Die SPD ist stärkste Kraft. Bereits bei der Bundestagswahl hatte vor drei Wochen Dennis Rohde mit deutlichem Abstand triumphiert.

Bei der CDU wird man sich nun intensiv Gedanken machen müssen. An bundespolitischen Themen wie der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin kann es nicht gelegen haben.

Das zeigt auch das Abschneiden der AfD. Die schaffte es im Ammerland auf vergleichsweise magere 5,3 Prozent. Anders als in weiten Teilen Ostdeutschlands trauten die Wähler der lokal so gut wie gar nicht präsenten AfD auch keine Problemlösungen zu.

Grüne und FDP mussten Federn lassen, sollten dies aber verschmerzen können. Beide wissen, wer sich in den nächsten Jahren vor Ort engagiert, wird sein Potenzial auch wieder steigern.


Den Autor erreichen Sie unter 

Weitere Nachrichten:

FDP | SPD | CDU | AfD | Bundestagswahl