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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Widerstand gegen AfD-Führung wächst

11.03.2017

Im Nordwesten /Salzgitter Der Wirbel um neonazistische Äußerungen des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke reicht bis in die AfD Niedersachsen, in der sich Landeschef Armin-Paul Hampel eng an die Seite Höckes stellt.

Aus Protest gegen den Rechtskurs hat jetzt Peter Fabritz, Direktkandidat aus Salzgitter zur Bundestagswahl, seinen Rücktritt erklärt. Die AfD habe einen „Rechtsruck vollzogen, der die Grenze des Hinnehmbaren oftmals überschreitet“, klagt Fabritz, dessen „Albtraum“ wäre, dass „Höcke einem Phönix aus der Asche gleich emporsteigt und in der Bundespolitik der AfD an vorderster Linie mitmischt“.

Ein Albtraum auch für den ehemaligen Vorsitzenden der AfD Ostfriesland, Holger Pieters. „Wer jetzt nicht in der AfD reagiert, baut sich eine NPD 2020“, kritisiert der Leeraner Kreistagsabgeordnete den Partei-Kurs in Richtung Rechtsaußen. Der Initiator des „Leeraner Aufbruchs“, einer Plattform für wert-konservative AfD-Mitglieder, greift zugleich den Landeschef und „Höcke-Fan Hampel“ an. Mit „Tricksereien“ habe Hampel dafür gesorgt, dass bei den Bundestags-Kandidaturen „der gesamte Nordwesten politisch-personell nicht vorhanden“ sei. Einziger Bewerber aus Vechta: Waldemar Herdt, bekannt aus der Partei Bibeltreuer Christen (PBC).

Zugleich fordert der „Leeraner Aufbruch“ von der Bundes-AfD, endlich den Unvereinbarkeitsbeschluss gegen Extremisten in der Partei durchzusetzen. Im Visier: Reichsbürger, Sonnentänzer, sowie extreme Rechte. Bisher ohne Wirkung. Pieters wundert sich nur, „dass bestimmte Seiten des Beschlusses von der AfD-Homepage verschwunden“ sind.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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