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nordwest-zeitung

Auch nach den Ferien Land will Kitas und Schulen weiter mit Schnelltests ausstatten

Maurice Arndt
Den niedersächsischen Kitas und Schulen genügend Corona-Schnelltests zu Verfügung zu stellen, ist nur ein Teil der am Dienstag beschlossenen Unterstützung.

Den niedersächsischen Kitas und Schulen genügend Corona-Schnelltests zu Verfügung zu stellen, ist nur ein Teil der am Dienstag beschlossenen Unterstützung.

Hannover - Die niedersächsische Landesregierung unterstützt Schulen und Kitas weiter beim Umgang mit dem Coronavirus. Das Bundesland hat am Dienstag die Möglichkeit zur Verlängerung des freiwilligen Testangebots geschaffen, wie die Staatskanzlei am gleichen Tag mitteilte. Zudem wird die finanzielle Unterstützung von Schulen und Kitas für Luftreiniger fortgesetzt und ausgeweitet. Die Einrichtungen sollen durch die weitere Unterstützung auf den Herbst vorbereitet werden. „Nach den Erfahrungen im vergangenen Schuljahr ist klar, dass es unser Anspruch sein muss, Schulen und Betreuungseinrichtungen offen zu lassen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD).

Kita und Schule offen halten

Sofern erforderlich, sollen vom 1. August an bis zum Jahresende ausreichend Corona-Schnelltests bereitstehen - für Schülerinnen und Schüler, Bedienstete sowie Kinder ab drei Jahren in Kitas. Auch auf eine sogenannte Sicherheitswoche nach den Ferien mit täglichen Tests sei man so vorbereitet. Test hätten in der Vergangenheit wesentlich dazu beigetragen, dass der Betrieb der Kindertageseinrichtungen und der Schulen auch bei einem hohen Infektionsgeschehen aufrechterhalten werden konnte, sagte Tonne. Die bisherige Strategie mit freiwilligen Testangeboten in Schulen und Kitas läuft am 31. Juli aus.

CO2-Ampeln und Luftreiniger

Darüber hinaus beschloss das Kabinett, Schulen, Kitas und ähnliche Einrichtungen weiter finanziell bei der Beschaffung von Geräten wie CO2-Ampeln oder Luftreinigern zu unterstützen. 80 Prozent der Gesamtkosten würden durch die Förderung übernommen. Im laufenden Jahr stünden dazu noch zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Künftig gilt die Unterstützung neben Unterrichts- und Betreuungsräumen auch für Lehrerzimmer, Besprechungsräume oder Kitas.

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