NORDENHAM - Drei Helfer wurden besonders geehrt: Michael Funke, Klaus Ahting und Wolfgang Wiechering.
von henning bielefeld
NORDENHAM - Seit Jahr und Tag ist der Ortsverband Nordenham des Technischen Hilfs-Werks (THW) mit Ehrungen und Auszeichnungen sehr zurückhaltend. „Doch jetzt wollen wir ein Zeichen setzen“, sagte der Ortsbeauftragte Fritz Güttler am Sonnabend bei der Weihnachtsfeier in den „Weserterrassen“.Drei Mal erhoben sich alle anwesenden Mitglieder, um besonders ausgezeichnete Helfer zu ehren: Wolfgang Wiechering, Klaus Ahting und Michael Funke erhielten das Ehrenzeichen in Bronze, die dritthöchste Auszeichnung, die das THW zu vergeben hat. Überreicht wurde es ihnen vom Landesbeauftragten Niedersachsen/Bremen, Ralph Dunger.
Der 48-jährige Michael Funke ist mit 16 ins THW eingetreten. Er ist seit 2003 Zugführer des Technischen Zuges, gilt als Vater der Jugendgruppe und hat mehrere Auslandseinsätze absolviert – unter anderem in Mosambik. Der 41-jährige Wolfgang Wiechering ist schon mit 15 ins THW eingetreten. Er übt in der Wassergruppe verschiedene Funktionen aus und ist unterem Kapitän des Motorbootes. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Pflege der älteren Ausstattung. Der 57-jährige Klaus Ahting ist ein Spätberufener: Er trat erst mit 27 – nach seinem Wehrdienst – ins THW ein. Als Schirrmeister kümmert er sich um die Gerätschaften und Fahrzeuge des THW, die oft schon viele Jahre im Einsatz sind und eines einfühlsamen Mechanikers bedürfen. Neben dem Ehrenzeichen in Bronze erhielt Ahting eine Auszeichnung für 30-jährige Mitgliedschaft.
Das Helferzeichen in Gold mit Kranz wurde an Uwe Blank verliehen, der die Wassergruppe leitet und sich dort viele Verdienste erworben hat. Das Helferzeichen in Gold bekamen Marc Gerking, der die Leitung der Jugendgruppe übernommen hat, und seine Mitstreiter Manuel Janßen und Christoph Güttler. Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte Dunger Gerd Ruhrig, für 20 Jahre Frank Patzke und für zehn Jahre René Büsing, Michael Goller, Heinz Schröder und Nico Wilksen.
Dunger bezeichnete das THW als „Organisation der zweiten Welle“: „Erst sind die anderen gefordert, dann wir.“ In Zukunft werde das THW wohl noch stärker gefordert sein, weil „unser großer Bruder, die Bundeswehr“, sich weiter zurückziehe.
60 Aktive Helfer im THW Nordenham
