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berichtete).Thema war auch die geplante Ausspülung von Salzkavernen und die Einleitung der Sole in die Nordsee. Derartige Einleitungen könnten zur Belastung des hochsensiblen Ökosystems vor den Küsten führen, warnt die Schutzgemeinschaft.
Zum Thema Wattenschifffahrtsrichtlinie berichtete Vorstandssprecher Hans von Wecheln über einen Besuch von Verkehrsministers Peter Ramsauer an der schleswig-holsteinischen Westküste. Der Minister hatte erklärt, dass er die geplante nationale Verschärfung der Wattenschifffahrtsrichtlinie nicht unterzeichnen werde. Das Vorhaben der Verwaltung des Verkehrsministeriums hatte den Unmut der gesamten „weißen Flotte“ hervorgerufen und zu massiven Protesten geführt.
Frieslands Landrat Sven Ambrosy, 2. Vorsitzer der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste, berichtet über die Umsetzung des Marketingkonzeptes für das Weltnaturerbe. Die Unesco fordert ein nachhaltiges Tourismuskonzept für die Wattengebiete. Der bereits vorhandene „Masterplan Nordsee“ sei daher ein gute Grundlage, die Region habe gute Vorarbeit geleistet, unterstrich Ambrosy. Daher müsse nun kurzfristig ein Marketingkonzept erstellt werden. Dieses solle möglichst im Abstimmung mit Schleswig-Holstein erfolgen.
