• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Fachkräfte nach wie vor gesucht

01.08.2019

Nürnberg Trotz des ins Stottern geratenen Konjunkturmotors läuft es auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin rund. Die schwierige Auftragslage mancher Unternehmen bekämen bisher allenfalls Beschäftigte in sogenannten Helferberufen und gering qualifizierte Zuwanderer zu spüren, teilte das Bundesagentur-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach am Mittwoch in Nürnberg mit. „In diesem Bereich touchiert die schwächere Konjunktur inzwischen sichtbar den Arbeitsmarkt“, räumte der BA-Manager bei der Veröffentlichung der Juli-Arbeitslosenzahlen ein.

Im Juli waren nach seinen Angaben insgesamt 2,275 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Das seien 59 000 Arbeitslose mehr als im Juni, aber 49 000 weniger als vor einem Jahr, sagte Terzenbach, der den im Urlaub weilenden BA-Vorstandschef Detlef Scheele vertrat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent. Trotzdem verzeichnete die Bundesagentur damit die niedrigste Juli-Arbeitslosigkeit seit der deutschen Wiedervereinigung, so ein Sprecher.

Ein Anstieg der Erwerbslosenzahl sei zum Beginn der Sommerpause nicht ungewöhnlich, auch wenn er in diesem Jahr etwas stärker ausgefallen sei als in den zurückliegenden Boomjahren, sagte Terzenbach. Viele Unternehmen verschöben Einstellungen bis nach der Sommerpause. „Außerdem werden manche Jugendliche nach der Ausbildung nicht gleich übernommen. Auch Studenten gehen nach ihrem Abschluss nicht immer gleich ins Erwerbsleben.“ Die Konjunkturflaute spiele dagegen beim Juli-Anstieg kaum eine Rolle. Ohne jahreszeitliche Einflüsse wäre die Zahl der Jobsucher im Juli lediglich um 1000 gestiegen.

Daher kann nach der Einschätzung von BA-Manager Terzenbach trotz der sich weiter eintrübenden Konjunkturaussichten von einer Trendwende keine Rede sein. Auch wenn die Zahl der offenen Stellen, vor allem in der konjunktursensiblen Zeitarbeitsbranche, sinke, sehe er keinerlei Hinweise auf eine drohende Jobkrise. Der Fachkräftebedarf sei weiter groß und das Risiko, entlassen zu werden, derzeit so gering wie nie. Und auch die Entwicklung der Kurzarbeit sei alles andere als besorgniserregend. Die Zahl der Kurzarbeiter habe sich im Mai mit 41 000 auf einem normalen Niveau bewegt. Das Interesse der von Auftragsflauten bedrohten Firmen an Kurzarbeit sei allerdings zuletzt gewachsen.

Grafik als PDF.

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.