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NWZonline.de Nachrichten Politik

TV-DUELL: Obama punktet gegen McCain

09.10.2008

WASHINGTON Vier Wochen vor der US-Präsidentenwahl hat die dramatische Entwicklung der Finanzkrise die zweite TV-Debatte der Kandidaten Barack Obama und John McCain beherrscht. Anders als erwartet nutzten weder McCain noch Obama das mit Spannung erwartete Rededuell in Nashville (Bundesstaat Tennessee) zu allzu heftigen persönlichen Angriffen. „Es war, als ob die Kandidaten sich entschieden hätten, dass die Angst der Nation zu tief geht, um die Amerikaner mit hässlichen Sachen zu konfrontieren und sie noch stärker zu verunsichern“, schrieb die Zeitung „New York Times“ am Mittwoch.

Vom Republikaner McCain war erwartet worden, dass er die Chance nutzen werde, um den Trend zu seinen Gunsten umzukehren. Offensiv und mit neuen Vorschlägen suchte er gegen Obama zu punkten, der in jüngsten Umfragen mit etwa acht Prozent führt. Die meisten Zuschauer allerdings stimmten für Obama: Nach einer Blitz-Umfrage des Nachrichtensenders CNN schnitt der Demokrat bei der zweiten Debatten-Auflage erneut besser ab als McCain. 54 Prozent sahen Obama vorn. Nur 30 Prozent meinten, McCain sei der Sieger. Eine Umfrage des konservativen Senders Fox News ergab dagegen Vorteile für den Republikaner.

McCain versprach den US-Bürgern, dass er als Präsident mit einem Milliardenprogramm allen Hausbesitzern helfen werde, die von einer Zwangsversteigerung bedroht sind.

Das 90-minütige TV-Duell stand weitgehend im Zeichen der schweren US-Finanzkrise. Obama bezeichnete die Probleme als ein „endgültiges Urteil über acht Jahre verfehlter Politik“ des republikanischen Präsidenten George W. Bush, die auch McCain unterstützt habe. McCain habe sich stets für Deregulierung eingesetzt, und nichts dagegen tun wollen, „dass die Märkte verrückt spielen“.

Der Republikaner beschuldigte Obama, von den maroden staatlich geförderten Immobilien-Giganten Fannie Mae and Freddie Mac hohe Wahlspenden bekommen und gleichzeitig im Senat eine bessere Kontrolle der Unternehmen verhindert zu haben.

Zu einem heftigen Schlagabtausch in der Belmont Universität kam es auch über die Steuerpolitik. So hielt McCain seinem Rivalen vor, er wolle im Falle eines Wahlsieges die Steuern für 60 Prozent der Kleinunternehmer erhöhen.

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