Ofenerdiek - Die SPD-Fraktion hat für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses einen Antrag eingereicht, in dem die Verwaltung beauftragt werden soll, zeitnah mit der Deutschen Bahn AG Gespräche in Bezug auf die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs in Ofenerdiek zu führen. „Die Verkehrssituation ist an diesem Knotenpunkt völlig unbefriedigend. Umso mehr sind wir erfreut, dass die Deutsche Bahn es begrüßen würde, wenn sich dort etwas bewegen würde“, so Margrit Conty, stellv. Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Bahnausschuss.
Die SPD habe bereits im Jahr 2009 eine Machbarkeitsstudie zu diesem Thema initiiert, da ihr eine Lösung der Verkehrsproblematik an dieser Stelle sehr wichtig sei. In der darauf folgenden Diskussion hätten die Grünen, aber insbesondere auch die CDU dieses Ansinnen leider abgelehnt. „Deshalb überrascht mich die Stellungnahme von Hendrik Klein-Hennig, der sich jetzt als CDU-Stadtbezirksvorsitzender vehement für die Beseitigung des Bahnübergangs einsetzt“, so Margrit Conty. „Hätten wir seinerzeit gemeinsam an einem Strang versucht für die Bürgerinnen und Bürger in Ofenerdiek dieses Vorhaben umzusetzen, würden wir wohl heute, zehn Jahre nach dem ersten Versuch durch die SPD-Fraktion, hier etwas zu bewegen, nicht mehr darüber reden“, ist Conty verärgert über die Aussagen der CDU.
Der Fraktionsvorsitzende Ulf Prange hofft, dass sich die anderen Fraktionen im Rat diesmal mit der SPD dafür einsetzen, dass der höhengleiche Bahnübergang beseitigt wird. Die Chancen hierzu seien, wenn die Deutsche Bahn ihre Aussage ernst meint, noch nie so hoch, um erfolgversprechend tätig zu werden, sagt Prange.
