Ofenerdiek - Mehr Nähe zu den Bürgern, dieses Versprechen hatte Hermann Diercks im Bundestagswahlkampf herausgehört. Also hatte er als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine (AGM) offensiv Vertreter aus Räten und Parlamenten zum Neujahrsempfang eingeladen. Mit Erfolg: Am Freitagabend begrüßte Diercks neben zahlreichen AGM-Mitgliedern viele Vertreter aus Politik und Verwaltung.
Neben Ratsvertretern plauderten OB-Kandidat und Landtagsmitglied Jürgen Krogmann sowie Bundestagsabgeordneter Sebastian Rohde (beide SPD) mit den Gästen. Dazu stellte sich Barbara Woltmann (CDU) in Ofenerdiek vor. Die Bundestagsabgeordnete aus Bad Zwischenahn war bei der Wahl sehr überraschend ins Parlament gerutscht und will ihre Arbeit nicht nur aufs Ammerland beschränken. „Schließlich gehört Oldenburg ebenfalls zum Wahlkreis.“
Das Treffen fand diesmal im Ev. Kindergarten Spurenleger an der Schinkelstraße statt. Die Einrichtung wurde kürzlich erweitert, daher nutzte die AGM die Gelegenheit, die Räume einmal vorzustellen. Kita-Leiterin Johanna Wenzel führte die Gäste durch die Räume. Ein kleiner Kinderchor sorgte dazu mit fröhlichen Liedern für Unterhaltung. „Dies ist eine wichtige Einrichtung für das Quartier Ofenerdiek“, sagte Pastor Jens Teuber. Er hielt ein Plädoyer für Pluralität in der Stadt und speziell in seinem Stadtteil. „Ich wünsche mir hier spannende Begegnungen und Vielfalt.“
Für die Stadt überbrachte Erste Stadträtin Silke Meyn ein Grußwort, in dem sie Probleme mied und lieber über Erfolge sprach. „Es gerät manchmal aus dem Blick, dass auch viel funktioniert in dieser Stadt.“
Das mochte Diercks auch für Ofenerdiek mit Sicherheit nicht komplett bestreiten. Einen Wunsch äußerte er dennoch: „Dass es bald mit dem Lärmschutz an der Bahnstrecke für die Ofenerdieker losgeht.“
