Oldenburg - Ein Thema, das sich bereits im vergangenen Jahr durch die Ausschüsse der Stadt gezogen hat, war die Verlegung des Haus der Jugend von der Von-Finckh-Straße in das Dekragebäude am Artillerieweg. Denn am aktuellen Standort soll das Haus abgerissen und durch kostengünstigen Wohnraum ersetzt werden. Doch der Stadtjugendring steht dem Standortwechsel kritisch gegenüber.
Erneut über das Thema beraten werden soll am Mittwoch, 21. Februar, ab 17 Uhr. Dann findet im Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt. Simon Kurka, Vorsitzender des Stadtjugendrings, erklärt, weshalb das Dekragebäude seiner Meinung nach nicht gut geeignet ist, um als Haus der Jugend eingesetzt zu werden: „Wir haben dort nur ein Drittel der Fläche zur Verfügung und das nicht nur innen, sondern auch draußen. Aktuell ist dort nur ein kleiner Schotterplatz umgeben von Fahrzeughallen, den wir nutzen könnten“, sagt Kurka. Da aber beim Stadtjugendring in den Mitgliedsorganisationen teilweise Kinder ab sechs Jahren mitmachen, sei so ein Außengelände nicht gut geeignet, argumentiert Kurka weiter. Außerdem sei die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel schlechter und die Lage weiter von der Innenstadt entfernt.
Einen Alternativvorschlag hat der Stadtjugendring bereits der Stadtverwaltung vorgelegt: „Die Schule am Bürgerbusch belegt nach unserem Kenntnisstand nicht mehr alle ihre Räume, und dieser Standort wäre zumindest von der Anbindung und Fläche besser geeignet, auch wenn die Lage noch weiter von der Innenstadt entfernt ist“, sagt Kurka. Mit der Stadtverwaltung sei der Stadtjugendring im Austausch, wünsche sich aber noch weitere Alternativen.
Nicht nur das Haus der Jugend sorgt am Mittwoch für Diskussionsstoff, auch stehen unter anderem noch die beitragsfreie Kindergartenjahre auf der Tagesordnung.
