Oldenburg - Mit der Mehrheit von SPD und CDU hat der Rat der Stadt Oldenburg am Montagabend das Rahmenkonzept für Ganztagsgrundschulen beschlossen. „Mit dem neuen Konzept wird ein inhaltlicher Wandel vollzogen“, sagte Schulausschussvorsitzende Bernhard Ellberg (SPD). „Es ist mehr an Schule drin.“

Durch das Konzept wird in Ganztagsgrundschulen die bisherige freie Betreuung den Schulen unterstellt. Die Angebote werden für die Schüler verpflichtender. Die Stadt erreicht zudem eine Begrenzung der Betriebskostenzuschüsse. Bis zuletzt wurde das Konzept von Elternvertretern und Jugendhilfeträgern kritisch gesehen. Bei der Ratssitzung blieb bis auf eine kritische Einwohnerfrage Protest aber aus.

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Dafür wetterten Grüne, Linke und Piraten gegen das Konzept. Christine Wolff (Grüne) sagte, das vorherige Konzept sei zu schnell wegdiskutiert worden. „Man hätte es überarbeiten und erweitern können.“ Von einer „Ganztagsaufbewahrung“ sprach Jan-Martin Meyer (Piraten).

Bis zuletzt war am Konzept gefeilt worden. So setzten sich die CDU erfolgreich für neun statt acht Wochen Ferienbetreuung ein. Die SPD setzte einen gestaffelten Stellenschlüssel bei der Ferienbetreuung je nach sozialem Umfeld der Schule durch.

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Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)