Oldenburg - Gegner der Kampfhandlungen der Türkei in Nordsyrien sind am Montagabend zwischen 18 und 19 Uhr auch in Oldenburg auf die Straße gegangen. Auf dem Wallring und dem Julius-Mosen-Platz demonstrierten mehr als 200 Menschen, so die Polizei, die informiert ist, dass hier weitere und regelmäßige Kundgebungen gegen die Kriegsoffensive zu erwarten sind.

Auf einem Flugblatt der „Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland“ (Kon-Med) hieß es: „Nein zum Angriffskrieg der Türkei – Solidarität mit dem Widerstand in Rojava“. Befürchtet wird „eine humanitäre Katastrophe“ und dass sich durch die kriegerische Destabilisierung „mehrere zehntausend hochradikalisierte IS-Kämpfer, die sich in überfüllten Camps befinden“, befreien können und „eine neue Welle der islamistischen Schreckensherrschaft über die Region, aber auch über Europa ergießen wird“.