OLDENBURG - Belohnung für gute Taten: Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) und Oberbürgermeister Gerd Schwandner haben am Mittwoch im Rathaus die goldene niedersächsische Ehrenamtskarte an besonders engagierte Frauen und Männer überreicht. Für ihr langjähriges und herausragendes Engagement wurden 30 Oldenburger ausgezeichnet.
„Sie stellen Vorbilder dar. Solche positiven Vorbilder brauchen wir“, lobte Schwandner. „Es ist bewundernswert, dass Sie sich so für andere einsetzen“, ergänzte die Ministerin.
Zum Auftakt der Feierstunde hatten Schwandner und Ross-Luttmann eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Damit wurde u.a. festgelegt, dass das Land der Stadt Oldenburg einen Kostenzuschuss von 3000 Euro für die neue Karte zur Verfügung stellt.
Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in ganz Niedersachsen Vergünstigungen (z.B. Rabatte und Eintrittsermäßigungen). Die Ausgabe ist daran geknüpft, dass Frauen oder Männer seit mindestens drei Jahren freiwillig tätig sind und sich jährlich in einem Umfang von mindestens 250 Stunden engagieren.
Schon vor knapp drei Jahren führte die Stadt den Oldenburger Ehrenamtspass ein. Die städtische Freiwilligen-Agentur Ehrensache vergibt diesen Pass an Erwachsene, die seit einem Jahr ehrenamtlich tätig sind und mindestens 100 Stunden pro Jahr leisten.
Sowohl der Pass als auch die Ehrenamtskarte sollen nebeneinander bestehen.
Im Namen der Ausgezeichneten bedankte sich Axel Koenig (Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums). Er regte an, dass die Ehrenamtskarte von den Helfern auch als Parkschein genutzt werden könnte.
