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NWZonline.de Nachrichten Politik

Fehldiagnosen aus der Ferne

28.02.2018

Oldenburg /Essen Die Diskussion um die Essener Tafel offenbart die Unredlichkeit und Heuchelei, die in Teilen der deutschen Politik inzwischen zur Gewohnheit geworden ist.

Da behauptet die umstrittene Berliner SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli, es gäbe dort nur noch „Essen für Deutsche, Migranten ausgeschlossen“. Damit verbreitet sie eiskalt hassgeschwängerte Fake-News, denn drei Viertel der Kunden sind Migranten. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sekundiert und unterstellt den Ehrenamtlern „Ausländerhass“. Die Kanzlerin setzt dem ganzen die Krone auf. Sie diagnostiziert aus der Ferne, dass diese Entscheidung „nicht gut“ sei. Damit schlägt sie genau den Menschen ins Gesicht, die sich um Linderung der Folgen ihrer verheerenden Asylpolitik bemühen.

Merkel, Lauterbach und Chebli huldigen einer verqueren Gesinnungsethik, der die Folgen politischen Handelns Wurst ist, so lange nur die ideologische Linie stimmt. Da brechen Gutmenschen über gute Menschen den Stab.

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Dr. Alexander Will
Leiter Newsdesk
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2092

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