OLDENBURG - Stadtfesteröffnung unter strengen Sicherheitsbedingungen: Wenn Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Donnerstag, 26. August, die dreitägige Fete eröffnet, wird viel Polizei in der Fußgängerzone unterwegs sein. Beim Besuch des Verteidigungsministers gilt eine hohe Sicherheitsstufe in der Stadt. Denn der 38-jährige CSU-Politiker zählt zu den besonders gefährdeten Personen in Deutschland.
Im Internet haben linke Gruppierungen bereits mögliche Störungen angekündigt. Anstatt mit der Oldenburger Grünkohlmajestät zu feiern, halten sie es für denkbar, dass der König vom Pferde gezogen werde.
Auf den Besuch des Ministers bereiten wir uns intensiv vor, sagte Oldenburgs Polizei-Chef Johann Kühme am Dienstag derNWZ
. Er selbst leite den Einsatz am 26. August. Einzelheiten seines Einsatzkonzepts wollte er nicht verraten.Es ist aber schon jetzt klar, dass der Verteidigungsminister mit eigenen Sicherheitskräften aus Berlin anreist. Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) werden den Minister auf Schritt und Tritt begleiten.
Nach dem derzeitigen Stand der Planungen erwartet die Stadtverwaltung den Gast aus der Hauptstadt am frühen Donnerstagabend in Oldenburg. Damit der Minister alle vorherigen Termine einhalten kann, wurde der Beginn der offiziellen Eröffnung auf dem Rathausmarkt um eine Stunde verschoben. Anstatt um 17 Uhr geht es diesmal erst um 18 Uhr los. Auf der großen Bühne sprechen Minister zu Guttenberg und Oberbürgermeister Gerd Schwandner zunächst zu den vermutlich zahlreichen Besuchern. Im Anschluss sticht der 38-jährige Freiherr im Beisein von Miss Germany Anne Julia Hagen das Bierfass auf der Bühne an. Nach dem traditionellen Freibier-Ausschank geht es im Rathaus für den Gast weiter. Dort soll sich zu Guttenberg ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Damit endet für ihn der Stadtfestbesuch.
