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Feier Im Pfl Geplant Umwelthaus wünscht sich neues Logo

Michelle Schönig

Oldenburg - Das Umwelthaus möchte feiern – dieses Jahr lädt es daher alle Neugierigen zu seinem 25-jährigen Bestehen in den Räumen des PFL ein. Gegründet wurde das Umwelthaus 1991. Der Vorstand wird zurzeit von Thomas Günther (Vorsitzender), Renate Heim und Gernot Lucks (stellvertretende Vorsitzende) gebildet.

Idee und Gründung

Die Idee entstand als Folge der Bewegung gegen den Ausbau der L 65 durch die Bornhorster Wiesen. Nach heftigen Auseinandersetzungen in der Politik und erstaunlichem Einsatz Tausender Oldenburger wurden sie schließlich zum Naturschutzgebiet erklärt. Anschließend wurde das Umwelthaus, eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, ins Leben gerufen, weil man einen zentralen Ort wollte, an dem man sich treffen konnte, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Da aufgrund eines Mangels an Veranstaltungs- und Arbeitsräumen oftmals nebeneinander statt miteinander gearbeitet wurde, sollte so die Arbeit an umweltbezogenen Themen verbessert und erleichtert werden. „Gerade kleinere Verbände können sich nicht immer eigene Räumlichkeiten leisten“, weiß Renate Heim. Zu den Mitgliedern des Umwelthauses zählen die meisten in Oldenburg im Umwelt- und Naturschutz aktiven Vereine, Ortsgruppen und Initiativen. Alle Mitglieder des Vereins können die Räume, Medien und organisatorischen Möglichkeiten für ihre inhaltliche Arbeit nutzen. Auch wenn das Umwelthaus den Mitgliedern mit Ratschlägen zur Seite steht, sind diese in ihrer Arbeit trotzdem eigenständig. Durch die Vielseitigkeit seiner Mitglieder, deckt der Verein ein großes Themenspektrum ab.

Programm zum Jubiläum

Das Jubiläum möchte das Umwelthaus mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen feiern. Ab dem 11. September finden daher verschiedene Aktionen statt. Neben Vorträgen und Diskussionen, sind auch mehrere Radtouren geplant. Ein genaues Programm gibt das Umwelthaus in Kürze bekannt.

Der Hauptveranstaltungstag wird Samstag, der 21. September, sein. Nach der Eröffnung um 14 Uhr durch Thomas Günther, den Vorsitzenden des Umwelthauses, und einem Grußwort von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, stellen sich ab 15 Uhr die einzelnen, zum Umwelthaus gehörenden Vereine und Verbände vor. Dafür wird in den Räumen des Umwelthauses, aber auch in weiteren Räumen des PFL und vor dem Gebäude ein vielseitiges Programm angeboten. Neben Infoständen, an denen die Mitglieder sich und ihre Projekte vorstellen, werden auch Foto-Ausstellungen, Filmvorführungen, eine Kleidertauschbörse, Straßentheater und viele weitere Aktionen angeboten. Während dieser Zeit wird auch die Cafeteria des PFL geöffnet sein, in der man an diesem Tag „Oldenburg Kaffee“ genießen kann. Um circa 18 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die von Barthel Pester moderiert wird. Neben dem Vorsitzenden Thomas Günther, Hobby-Ornithologe Jörg Grützmann und der ehemaligen Umweltdezernentin Karin Opphard, werden auch Vertreter von Fridays for Future und Greenpeace teilnehmen. „Uns war es wichtig, dass wir eine gute Mischung für die Diskussion zusammenstellen, damit ein Austausch stattfinden kann“, erklärt Renate Heim. Fridays for Future und Greenpeace seien besonders interessant, da man dort auch aktive Jugendliche finde, die in anderen Vereinen doch eher seltener seien. So könne man die Arbeitsweise von früher und heute vergleichen und auch voneinander lernen, um Ziele gemeinsam und effizient zu erreichen. Anschließend hält Susanne Dohrn, Autorin des Buches „Das Ende der Natur – Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“, einen Vortrag, in dem es vor allem um die Ursachen für Insektensterben, Pflanzenrückgang und das Vogelverschwinden geht.

Ablauf des Wettbewerbs

Nach dem Auftritt des Bundschuh-Chores um 20 Uhr, erfolgt die Bekanntgabe des neuen Logos des Umwelthauses. Dieses soll Ergebnis eines Wettbewerbs sein, der jetzt startet. Zugelassen sind alle Altersstufen, Einzelpersonen oder auch Gruppen. Eingereicht werden können die Entwürfe per Email oder Post. Sowohl am Computer erstellte, als auch mit Stift und Papier eingereichte Entwürfe, sind möglich. Alle Teilnehmer treten mit dem Einreichen ihres Entwurfs sämtliche Rechte an dem Logo an das Umwelthaus ab. Welche Kriterien das Logo erfüllen muss, kann auf der Internetseite des Umwelthauses nachgelesen werden. Einsendeschluss ist der 31. August.

Belohnt wird der Entwurf nach der Bekanntgabe mit einem Überraschungspräsent. Nach der Veranstaltung kann man noch zum Ausklingen in der Flänzburch vorbeischauen.

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