• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Ankerzentrum auch in Oldenburg denkbar

16.06.2018

Oldenburg /Hannover Im Streit um den künftigen Umgang mit Flüchtlingen stellt sich die CDU-Landtagsfraktion auf die Seite von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und dessen Vorschlag, Ankerzentren in ganz Deutschland einzurichten. Ex-Innenminister Uwe Schünemann (CDU) denkt dabei ganz konkret an Standorte wie Oldenburg, Bramsche und Braunschweig. In Bad Fallingbostel müssten erst Vorarbeiten erfolgen. Die Pläne wurden mit Seehofer abgestimmt, aber nicht mit Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD).

CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer überreichte erst am Freitag dem Koalitionspartner SPD und der Landesregierung einen Vier-Säulen-Plan. „Wir erwarten, dass sich die Landesregierung und die SPD mit dem Konzept auseinandersetzen“, sagte Toepffer mit Blick auf den Koalitionspartner. Bisher hatte sich Innenminister Pistorius beklagt, dass seitens der Union keine Vorschläge auf dem Tisch lägen und deshalb Ankerzentren in Niedersachsen abgelehnt.

Lesen Sie auch: Streit um Zurückweisung von Migranten: Fragen und Antworten

Nach dem CDU-Modell übernimmt der Bund die Aufgaben „Aufnehmen“ und „Entlassen“ bzw. Abschiebung und Niedersachsen die Betreuung sowie die sprachliche und schulische Bildung der Flüchtlinge und Asylbewerber. „Es geht nicht ohne den Bund“, betont Toepffer, der die Ankerzentren durch „private Sicherheitsdienste und Polizei“ bewachen will.

Ex-Innenminister Schünemann geht von etwa 750 Personen in den wahrscheinlich drei Ankerzentren in Niedersachsen aus. Die Aufenthaltsdauer soll „maximal 18 Monate dauern“. Schünemann plädiert für eine „Residenzpflicht“, für „Sachleistungen“ mit nur kleinem Taschengeld, Ärzte für die Altersfeststellung und Anreize für die „Rückführung“ der Flüchtlinge.

Lesen Sie auch: Duell um alles oder nichts, Kommentar von Alexander Will

Lesen Sie auch: Erbärmlich – Kommentar von Lars Reckermann

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
Rufen Sie mich an:
0511/1612315
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.