OLDENBURG - OLDENBURG - Mit der Verabschiedung von Resolutionen auf der Vollversammlung ist gestern die 5. Oldenburg Model United Nations (Olmun) zu Ende gegangen. Über 500 Schüler aus mehreren Ländern hatten sich zum Planspiel über die Vereinten Nationen in den vergangenen Tagen nach Oldenburg begeben, um in Komitees über Themen wie die internationale Kriminalität, Abrüstung oder auch die Bedrohung des Tierreichs durch die Wirtschaft zu beraten.
Für Sina Zimmermann aus Bad Zwischenahn, die als Delegierte Papua-Neuguinea im Komitee für Menschenrechte vertrat, gab es viel Neuland: Ich hatte zwar vorher schon von dem Land gehört, wusste aber nur, dass es nördlich von Australien liegt. So informierte sich die Schülerin ausführlich über ihr Land. Hauptthema im Menschenrechtskomitee war die Pressefreiheit: Die ist in Papua-Neuguinea zwar offiziell gewährleistet, aber auf dem Land erhalten die Menschen kaum Informationen, viele können auch nicht lesen. Benedikt Schmidt und Sebastian Tilgner vertraten Griechenland im Politischen Komitee und in der Special Conference: Wir mussten uns vorher ordentlich einarbeiten, bestätigen die Schüler.
Organisator und Generalsekretär Kersten Stamm freute sich über eine gelungene Veranstaltungsreihe. Es sei beeindruckend, wie viele Schüler aus verschiedenen Ländern sich zusammengefunden hätten, um internationale Politik zu betreiben. Und er verspricht: Wir werden die sieben Resolutionen, die verabschiedet wurden, nun an die echte UNO übermitteln.
