Oldenburg - Eigentlich sollten die 14 Tagesordnungspunkte zu Leitanträgen der „Fridays for Future“-Bewegung einen Großteil der Ratssitzung am Montagabend ausmachen. Genau das sowie die Tatsache, dass die Stadtverwaltung diese Punkte erst Ende vergangener Woche auf die Tagesordnung genommen hatte, haben aber letztlich zu einer Vertagung geführt. Nach langen Diskussionen im zuvor öffentlich tagenden Ausschuss für allgemeine Angelegenheiten sowie im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss (der Rat begann dadurch eineinhalb Stunden später als geplant) sprach sich die Kommunalpolitik dafür aus, den Themenkomplex auf die nächste reguläre Ratssitzung am 26. Oktober zu vertagen. Dann sollen die Leitanträge „mit genügend Zeit im Rat behandelt werden“, wie der Vorsitzende des Gremiums, Bernhard Ellberg (SPD), betonte. Zunächst stand auch eine Sondersitzung des Rates im Raum. Jan-Martin Meyer (Die Linke/Piratenpartei) kritisierte die Absetzung der Tagesordnungspunkte: Die Punkte seien lange bekannt und öffentlich beraten worden, auch wenn sie nun kurzfristig angesetzt worden seien.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
