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NWZonline.de Nachrichten Politik

Wie im Horrorfilm

09.02.2019

Oldenburg Es sind Bilder, die aus einem Horrorfilm stammen könnten: An der Nordsee wurden in den vergangenen Wochen bis zu 20 000 tote Trottellummen angespült. Was hat die tödlichen Magen- und Darmschäden bei den Seevögeln verursacht? Hat das stürmische Winterwetter die Tiere zu sehr entkräftet? Ist es eine Erkrankung wie das Staupe-Virus, das 2002 zigtausend Seehunde dahinraffen lies? Und kann es wirklich nur ein Zufall sein, dass ausgerechnet ein Gebiet betroffen ist, in dem vor wenigen Wochen das Frachtschiff „MSC Zoe“, nachdem es eine Abkürzung fuhr, mehr als 340 Container – darunter zwei mit Gefahrgut – in der Nordsee verloren hat? Von denen wurden übrigens erst 23 große Stücke geborgen, dafür Tonnen an Müll an den Stränden angespült.

Lesen Sie auch: Ausmaß der Havarie weit größer (NWZ-Artikel vom 7. Februar 2019)

Sollte tatsächlich die Havarie das Massensterben der Tiere ausgelöst haben, würde es das vielen zu einfach machen. Denn so oder so wird wieder einmal deutlich, in welch desolatem Zustand sich unsere Meere befinden. Forscher haben erst kürzlich herausgefunden, dass in quasi jedem Meerestier vor der britischen Küste Mikroplastik steckt. 10 Millionen Tonnen Plastik landen in den Ozeanen – jedes Jahr. Schön, dass Einweg-Plastiktüten nun Geld kosten. Aber das reicht nicht. Es reicht auch nicht, von der Politik strengere Regeln zu fordern. Jeder, der achtlos eine Kippe, seinen Coffee-to-go-Becher oder anderen Müll entsorgt, trägt an dem Umweltdesaster eine Mitschuld. Wir müssen alle achtsamer sein. Bevor es zu spät ist.

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