OLDENBURG - Wer ins Stadtmuseum will, muss künftig mehr zahlen: Wieder auf der Tagesordnung beim Kulturausschuss stand am Dienstag im Rathaus die Erhöhung der Eintrittspreise für das Stadtmuseum – und wurde einstimmig genehmigt.
Durchsetzen konnte sich allerdings der Vorschlag von Hans-Richard Schwartz, Vorsitzender der FDP/WFO-Fraktion, dass bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vollständig auf Eintrittsgeld verzichtet wird. Dr. Friedrich Scheele, Direktor der Museen, bezifferte die Mindereinnahmen dadurch auf nur etwa 800 Euro.
Verdoppelt wird durch die Erhöhung der normale Eintrittspreis von 1,50 Euro auf 3 Euro (Studenten die Hälfte). Auch bei Führungen und anderen Angeboten des Hauses muss mehr gezahlt werden.
21 000 Besucher waren im vergangenen Jahr im Stadtmuseum gezählt worden. Durch die Verdopplung der Eintrittspreise rechnet das Museum dennoch nur mit Mehreinnahmen von etwa 25 Prozent.
Dr. Friedrich Scheele, Direktor der Museen, hatte bereits während der vergangenen Sitzung auf das bestehende Missverhältnis der Eintrittspreise hingewiesen. Das Stadtmuseum falle hier – auch im Landes- und Bundesvergleich – aus dem Rahmen.
