OLDENBURG - Zunächst ziehen nur die Polizei-Techniker ins Gebäude am Theodor-Tantzen-Platz. Präsident Hans-Jürgen Thurau folgt Anfang Februar.
Von Rainer Dehmer
OLDENBURG - Im Polizeiamt am Friedhofsweg stehen die ersten Umzugskartons schon bereit: Die für die Technik zuständigen Beamten (u.a. EDV- und Telefonspezialisten) der Oldenburger Polizeidirektion haben damit begonnen, ihre Schreibtische leer zu räumen. Ihr Umzugstermin steht unmittelbar bevor. Am kommenden Montag, 17. Januar, ziehen sie als erste Einheit der Direktion ins Landesbehördenzentrum (früheres Hauptgebäude der Bezirksregierung) am Theodor-Tantzen-Platz. Damit startet die Polizei ein groß angelegtes Umzugsprogramm, das voraussichtlich erst Mitte März abgeschlossen sein wird.In der neuen Umgebung bleiben die Polizei-Techniker zunächst unter sich. Sie kümmern sich vor Ort u.a. um die Einrichtung der Telefonanlage. Gesellschaft bekommen sie erst Anfang Februar. Dann zieht Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern ins neue Domizil der Polizeidirektion. „Im Anschluss folgen dann bis Ende Februar nach und nach die einzelnen Dezernate“, erläutert Eike Strangmeier, Sprecher der Polizeidirektion. Insgesamt sind im Gebäude am Theodor-Tantzen-Platz 115 Beamte der im Zuge der Polizeireform neu geschaffenen Dienststelle unterzubringen. Hierfür stehen 1922 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.
Neue Schreibtische wird es allerdings nicht geben. In der Hauptsache nutzen die Beamten das vorhandene Mobiliar der früheren Bezirksregierung. „In dem einen oder anderen Fall bringen wir auch Kleiderschränke und Schreibtische vom Friedhofsweg mit. Denn teilweise gehen zwei Leute in Büros, in denen bislang nur ein Sachbearbeiter saß“, so Strangmeier.
Die durch den Umzug der Direktion freiwerdenden Räume am Friedhofsweg sind längst verplant. Den zusätzlichen Platz will Oldenburgs Polizei-Chef Johann Kühme nutzen, um die sechs Fachkommissariate der Polizeiinspektion räumlich zusammenzufassen. Dazu müssen die rund 70 Ermittler, die derzeit noch in der Dienststelle an der Raiffeisenstraße sitzen, umziehen. „Etwa Mitte März werden wir alle Ermittler unter einem Dach haben. Das ist ein großer Vorteil für uns“, sagt Johann Kühme.
