Oldenburg - In der Reihe „Im Blickpunkt – Aktuelles aus Zeitgeschichte und Politik“ lädt das Kulturbüro der Stadt zu zwei Diskussionsveranstaltungen am 22. Mai und 1. Juni ein: Der Warschauer Historiker Włodzimierz Borodziej, Carl-von-Ossietzky-Preisträger des Jahres 2010, diskutiert an diesem Montag, 22. Mai, ab 19 Uhr mit dem Polen-Korrespondenten Jan Puhl (Der Spiegel) über die aktuellen Entwicklungen in Polen und der EU sowie über die deutsch-polnischen Beziehungen. Moderiert wird das Gespräch von Friedrich-Wilhelm Kramer, ehemaliger ARD-Korrespondent in Warschau und freier Journalist.

Fortgesetzt wird das Format am Donnerstag, 1. Juni, um 19 Uhr mit der ungarischen Philosophin und Carl-von-Ossietzky-Preisträgerin 2012 Ágnes Heller. Sie wird mit dem Wiener ARD-Korrespondenten Stephan Ozsváth über Autokraten und die Demokratie in Ungarn unter Ministerpräsident Viktor Orbán sprechen. Die Moderation übernimmt die Literaturwissenschaftlerin Sabine Doering. Beide Veranstaltungen finden im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt und sind kostenfrei.

Ossietzky-Preisträger Włodzimierz Borodziej ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Warschau.