Ovelgönne - Der Ovelgönner Gemeinderat hat am Mittwochabend den Weg frei gemacht für einen besseren Mobilfunkempfang in Teilen der Gemeinde. An drei Standorten soll jeweils ein rund 40 Meter hoher Mast errichtet werden, an dem Antennen angebracht werden. Einstimmig (bei zwei Enthaltungen von Dieter Kohlmann und Heiko Ideler) hat der Rat für die bisher gefundenen Standorte gestimmt.
Für den Suchraum Strückhausen ist die Gemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft des Feuerwehrhauses fündig geworden. Auf dem Nebengelände soll der Mast auf einer Grundfläche von 14 mal 14 Metern errichtet werden. Im Suchraum Ovelgönne wurde der Standort nahe der Halle des Grünlandzentrums favorisiert. Der dritte Standort ist noch nicht genauer definiert. Mit seinem Beschluss hat der Rat die Verwaltung aber berechtigt, über den Standort zu entscheiden, wenn sich ein solcher finden sollte.
Das Grundstück in Strückhausen gehört der Gemeinde. Und das war für Politik wie Verwaltung ein Argument. Für die Bereitstellung der Flächen wurde eine jährliche Miete in Höhe von 1800 Euro pro Standort in Aussicht gestellt. Und Bürgermeister Christoph Hartz weckte die Hoffnung, dass es ein Mehrfaches davon werden könnte, wenn mehrere Mobilfunkanbieter die Masten nutzen.
Zunächst dürften nämlich nur die Kunden der Telekom von einer besseren Netzabdeckung profitieren. Das Unternehmen hatte angefragt. Hartz ist aber zuversichtlich, dass weitere Anbieter auf den Masten folgen werden.
In eine inhaltliche Diskussion über den Standort Strückhausen, die Ratsvorsitzender Kohlmann aufgrund einer Beschwerde eines Anliegers noch einmal eröffnet hatte, wollte sich das Gremium nicht einlassen. Theis Müller (CDU), Mark Castens (SPD) und Wolfgang Hübenthal (parteilos) verwiesen gleichlautend auf ausführliche Diskussionen im Bauausschuss und die Nutzung geeigneter, gemeindeeigener Flächen.
