Ovelgönne - Sportlich soll aufgerüstet werden: der Antrag auf einen Allwetterplatz in der Gemeinde Ovelgönne wurde am Montag auf der Ratssitzung genehmigt. Zunächst wird sich nun eine Arbeitsgruppe mit der Planung beschäftigen. Wichtig sind dabei zuerst vor allem die Festlegung eines möglichen Standortes sowie die Kosten und Finanzierung. Bürgermeister Christoph Hartz hofft auf eine hohe Förderung für den Platz, der vermutlich aus Kunstrasen angelegt wird. Die Arbeitsgruppe, die aus Mitgliedern aus Sportverein, Politik und Verwaltung besteht, trifft sich am 25. April zum ersten Mal. Weiterhin wurde eine neue 100-Meter-Laufbahn genehmigt. „Die in die Jahre gekommene Bahn soll reaktiviert werden“, so Hartz. Der erste Vorsitzende des Ovelgönner Turnvereins, Habbo Habbinga, ist motiviert, den Zustand der maroden Bahn zu verbessern. Laut Habbinga wurde seitens des Vereins bereits in Eigenregie versucht, den Zustand der Bahn zu verbessern, doch seien alles nur kurzfristige Erfolge gewesen. „Wir wollen perspektivisch etwas schaffen, das Kinder und Jugendliche Sport treiben lässt, und Leichtathletik gehört dazu“, erläutert Habbinga. Um Sportveranstaltungen abhalten zu können und die Ablegung des Sportabzeichens zu ermöglichen, sei eine neue Bahn notwendig. Auch eine Leichtathletikgruppe könne aufgrund der schlechten Bahn nicht zustande kommen. Frühester Baubeginn sei laut Habbinga im kommenden Jahr zu erwarten, da zunächst Anträge zu stellen sind und die Finanzierung geklärt werden muss. Eine Stiftung habe bereist Interesse signalisiert. „Und auch der Bürgermeister ist sehr unterstützend“, so Habbinga.
Außerdem genehmigt wurde in der Sitzung die überplanmäßige Ausgabe für die weitere Erschließung sowie den Endausbau des Baugebiets „Erste Hengstweide“. Die Kostendarstellung habe sich anders entwickelt, so Hartz. Er hofft auf einen Baubeginn im Mai oder Juni.
