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NWZonline.de Nachrichten Politik

Palin: Obama gibt sich mit Terroristen ab

06.10.2008

WASHINGTON Einen Monat vor den US-Präsidentschaftswahlen hat die Republikanerin Sarah Palin die Samthandschuhe ausgezogen und den demokratischen Kandidaten Barack Obama scharf attackiert. Die Vizepräsidenten-Kandidatin warf Obama vor, mit Terroristen in Kontakt gestanden zu haben.

Palin beschuldigte Obama, er sehe „Amerika als derart unvollkommen an, dass er sich mit Terroristen abgegeben hat, die es auf ihr eigenes Land absehen würden“. Dabei bezog sie sich auf einen Artikel der „New York Times“, in dem über die Bekanntschaft Obamas mit Bill Ayers, dem Mitbegründer der Weathermen, berichtet worden war. Die linke radikale Untergrundorganisation verübte in den 70er Jahren Anschläge auf US-Regierungsgebäude, verlor dann mit dem Ende des Vietnam-Kriegs aber ihre politischen Ziele.

Obamas Wahlkampfteam bezeichnete die Äußerungen Palins als „beleidigend“. Dennoch kämen sie nicht überraschend, da Palin und der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain damit offensichtlich von der Finanzkrise ablenken wollten, durch die sie in der Wählergunst deutliche Einbußen erlitten hätten. „Es ist klar, dass John McCain und Sarah Palin lieber ihre Zeit damit verbringen, Barack Obama zu demontieren, als einen Plan zum Aufbau unserer Wirtschaft

vorzulegen“, sagte Obamas Wahlkampf-Sprecher Hari Sevugan.

Dürfte die gesamte Welt über den neuen US-Präsidenten mit abstimmen, hätte Obama laut einer Weltumfrage eine klare Mehrheit. In Deutschland liegt Obama besonders deutlich vor McCain: 85 Prozent der Deutschen würden Obama wählen, nur in den Niederlanden ist die Zustimmung mit 92 Prozent noch größer. Für die Studie waren 17 000 Menschen in 17 Ländern auf allen Kontinenten befragt worden.

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